Der andauernde Rechtsstreit zwischen Kik und der US-Börsenaufsicht SEC wird immer undurchsichtiger, da Richter Alvin K. Hellerstein vom Southern District of New York einer Stellungnahme der Blockchain Association als Freund des Gerichts zugestimmt hat. Die SEC hatte sich dagegen ausgesprochen. Der Anwalt der SEC argumentierte, dass diese nicht als neutraler Beobachter gelten könne.
Die bekannte Interessenvertretung reichte beim Gericht einen Amicus-Curiae-Schriftsatz ein. Dieser Schriftsatz, auch bekannt als „Freund des Gerichts“, stieß bei der US-Börsenaufsicht SEC auf heftigen Widerstand. Die Behörde argumentierte, die Gruppe habe zahlreiche Mitglieder mit einem erheblichen finanziellen Interesse an dem laufenden Gerichtsverfahren. Der Anwalt der SEC erklärte, der Schriftsatz sei ungültig, da er nicht von einer neutralen Instanz stamme.
Es bleibt abzuwarten, welche Rolle die Blockchain Association im Streit zwischen Kik und der SEC spielen wird.
Der Rechtsstreit zwischen Kik und der SEC wird durch den Einstieg der Blockchain Association immer interessanter.
Kristin Smith von der Blockchain Association erklärte, die Organisation sei nach der Entscheidung des Richters außerordentlich stolz. Sie fügte hinzu, die Einwände der Gegenseite seien unbegründet gewesen, und es bestehe kein Zweifel an deren Argumentation. Die Gruppe freue sich, Teil des Gerichtsverfahrens gegen Kik vor der US-Börsenaufsicht SEC zu sein und werde dem Verfahren als Sachverständige beitreten.
Der Kommunikationsberater der Organisation erklärte, die Gruppe wolle die Berechtigung der Einwände der SEC gegen die Stellungnahme nicht weiter untersuchen. Dennoch ist es überraschend, wie voreingenommen die Behörden gegenüber dieser Gruppe im Vergleich zu anderen Branchenverbänden sind. Da Kik kein Mitglied ist, kann es kein eigennütziges Interesse an der Einreichung der Stellungnahme geben.
Smith erklärte, die Gruppe schätze die Möglichkeit, sich als Stimme der Blockchain-Branche für sinnvolle Regulierungen einzusetzen, insbesondere im Kryptobereich. Amicus-Schriftsätze seien ein wichtiger Bestandteil der Gerichtspraxis in den USA, da sie den Gerichtsverfahren eine breitere Perspektive eröffneten.
Der Rechtsstreit zwischen Kik und der US-Börsenaufsicht SEC betrifft das Initial Coin Offering (ICO) des Unternehmens im Jahr 2017. Die SEC argumentiert, dass es sich bei dem ICO um den Verkauf nicht registrierter Wertpapiere handelte.
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