Kenia und die Venom Foundation aus Abu Dhabi schließen sich zusammen, um in Afrika ein Blockchain- und Web3-Zentrum zu entwickeln

Kenia
- Kenia kooperiert mit der Venom Foundation aus Abu Dhabi, um ein Blockchain- und Web3-Zentrum zu schaffen, das Innovationen in den Bereichen Finanzen, Lieferketten, Landwirtschaft und grenzüberschreitender Handel in Afrika fördern soll.
- Das Zentrum wird als zentrale Plattform für afrikanische Technologieunternehmen und Regierungsstellen dienen, wobei Venom Werkzeuge und Ressourcen zur Unterstützung der digitalen Transformation bereitstellt.
- Gleichzeitig brachte Kenia den Finanzgesetzentwurf 2023 ein, der die Besteuerung von Kryptowährungs- und Nonfungible-Token-Transfers (NFT) vorsieht und registrierte Börsen und Marktplätze dazu verpflichtet, 3 % des Transferwerts an die Regierung zu zahlen.
Um Blockchain-Innovationen in wichtigen Sektoren Afrikas zu fördern, hat Kenia eine Partnerschaft mit der Venom Foundation aus Abu Dhabi angekündigt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Branchen wie Finanzen, Lieferketten, Landwirtschaft, Wirtschaft und grenzüberschreitenden Handel grundlegend zu verändern, wie aus der Ankündigung vom 10. Mai hervorgeht.
Eine zentrale Plattform für afrikanische Technologieunternehmen und Regierungsstellen
Der geplante Blockchain- und Web3-Hub soll eine zentrale Plattform für afrikanische Technologieunternehmen und Regierungsstellen sein. Er wird den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit der Akteure fördern und so die digitale Transformation des Kontinents beschleunigen.
Die Venom Foundation wird im Rahmen der Vereinbarung Kenia und anderen afrikanischen Ländern Instrumente und Ressourcen für ihre digitale Transformation zur Verfügung stellen. Dazu gehören Blockchain-basierte Lösungen für Lieferkettenmanagement, Grundbuchwesen, Wahlsysteme und die Tokenisierung von Vermögenswerten.
Der kenianische Minister für Investitionen, Handel und Industrie, Moses Kuria, betonte das Engagement des Landes für Zukunftstechnologien. Er zeigte sich optimistisch, dass das Blockchain-Zentrum weitere Innovationen in verschiedenen Branchen anstoßen und so lokalen und globalen Gemeinschaften zugutekommen werde.
Afrika: Ein wachsender Hotspot für Blockchain-Innovationen
Afrika hat sich zunehmend zu einem Innovationszentrum entwickelt, insbesondere im Bereich der Blockchain-Technologie. Daten von CV VC belegen einen beeindruckenden Anstieg von 429 % bei Blockchain-Deals auf dem Kontinent: Unternehmen sammelten im vergangenen Jahr 474 Millionen US-Dollar ein, verglichen mit 90 Millionen US-Dollar im Jahr 2021. Diese Wachstumsrate übertrifft den globalen Finanzierungsdurchschnitt, der lediglich um 4 % zulegte.
Christopher Louis Tsu, CTO der Venom Foundation, hob Afrikas Reichtum an natürlichen Ressourcen und Humankapital hervor. Er ist überzeugt, dass die Einführung der Blockchain-Technologie der nächsten Generation afrikanische Nationen stärken und ihnen ermöglichen wird, ihre Ressourcen optimal zu nutzen und auf globalen Märkten wettbewerbsfähig zu sein.
Anfang des Jahres kündigte die Venom Foundation gemeinsam mit dem Investmentmanager Iceberg Capital einen Fonds in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar für Web3- und Blockchain-Unternehmen an. Ziel dieses Fonds ist es, Technologieunternehmen für die Nutzung der skalierbaren, auf Proof-of-Stake basierenden Blockchain-Lösung von Venom zutrac.
Zusätzlich zur Partnerschaft mit der Venom Foundation haben kenianische Abgeordnete den Finanzgesetzentwurf 2023 eingebracht, der die Besteuerung von Kryptowährungs- und NFT-Transfers vorsieht. Der Entwurf, der fünf Lesungen durchläuft, würde registrierte Kryptobörsen und NFT-Marktplätze verpflichten, 3 % des Transferwertes als Abgabe an die Regierung einzubehalten.
Die Zusammenarbeit zwischen der kenianischen Regierung und der in Abu Dhabi ansässigen Blockchain-Plattform Venom Foundation stellt einen bedeutenden Schritt nach vorn beim Aufbau eines Blockchain- und Web3-Zentrums in Afrika dar.
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Damilola Lawrence
Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.
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