Ein Vertreter des iranischen, staatlich kontrollierten Stromerzeugungsunternehmens Tavanir warnte Krypto-Miner davor, dass sie mithilfe von Stromausfällendentund angegriffen werden könnten.
Digitale Währungen und ihre Nutzung beginnen auch in den eher konservativen Volkswirtschaften des Ostens Fuß zu fassen.
Der Iran hat sich lange gegen die Nutzung von Kryptowährungen im Rahmen seiner umfassenderen wirtschaftlichen Ziele ausgesprochen. Nun scheint das Land jedoch verstärkt gegen unkontrollierte Krypto-Akteure im Land vorzugehen.
Der Bericht stammt von der Nachrichtenquelle „Iran Front Page (IFP)“. Der oben erwähnte Beamte, Mostafa Rajabi Mashhadi, teilte Kryptominern im Land mit, dass die Nutzung des iranischen Stromnetzes für Mining und andere Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen gegen iranisches Recht verstoße.
Mashhadi machte auch Krypto-Miner für den starken Anstieg des Stromverbrauchs verantwortlich, den das Land im Mai verzeichnet hatte. Der iranische Stromverbrauch war im Mai im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent (7 %) gestiegen.
Anfang Juni verurteilte Homayoun Haeri, der stellvertretende Energieminister des Landes, in einer Erklärung Krypto-Miner. Haeri erklärte, die Stromkosten für Krypto-Miner seien nicht dazu bestimmt, vom iranischen Staat getragen zu werden, da dieser jährlich fast eine Milliarde Dollar für Subventionen zur Senkung der Stromkosten für den Durchschnittsverbraucher aufwenden müsse.
Der Co-CEO von Brainins sieht den Aufstieg des organisierten Krypto-Minings als einen bedeutenden Wandel