Indien ist eines der größten Länder der Welt, das Kryptowährungszahlungen noch in keinem Sektor zugelassen hat. Die Regierung befürchtet, dass die hohe Volatilität und das Betrugspotenzial von Kryptowährungen die Risiken überwiegen. Ein weiterer aufsehenerregender Betrugsfall hat diese Befürchtung noch verstärkt. Die Regierung befürchtet, dass die Token zu viele Gefahren bergen, die die Vorteile überwiegen. Hinzu kommt, dass kürzlich in Indien Kryptobetrüger gefasst wurden.
Die Betrüger lockten Anleger mit dem Versprechen doppelter Rendite und zahlten anschließend nicht aus. Der Betrug betraf zahlreiche Anleger in mehreren Bundesstaaten mit einem Gesamtvolumen von über 13 Millionen US-Dollar. Die Tat wurde von einer Bande begangen, die es unter anderem in Uttar Pradesh und Gujarat auf Anleger abgesehen hatte.
Die Bande brachte eine Kryptowährung namens CashCoin auf den Markt und bewarb sie als Bitcoin ähnlich, wobei sie laut dem ermittelnden Polizeibeamten 200 % Rendite versprach. Umesh Chand Jain, der angab, um 1,2 Crore Rupien (ca. 1,2 Millionen Euro) betrogen worden zu sein, erstattete Anzeige.
Die Polizei gab an, dass das Geld auf ein Konto in Uttar Pradesh überwiesen wurde und seitdem verschiedene Konten eingefroren wurden.
Der Anwalt des Angeklagten hingegen erklärt, die Anschuldigungen seien unbegründet und niemand sei betrogen worden, da alle Transaktionen per Scheckzahlung erfolgten.
Die Regierung hat gezeigt, dass sie digitalen Vermögenswerten skeptisch gegenübersteht und das Bewusstsein für das Thema geschärft. Ein endgültiges Urteil konnte jedoch noch nicht gefällt werden, da die verschiedenen Gruppen keine Einigung erzielen konnten.
Das Land ist hinsichtlich der Nutzung von Kryptowährungen weiterhin unentschlossen, wobei die jüngsten Entwicklungen das Urteil beeinflussen werden. Was mit dem Angeklagten geschieht und wie Indiens Zukunft mit Kryptowährungen aussehen wird, bleibt abzuwarten.
13 Millionen Betrugsfälle im indischen Kryptowährungssektor