Die IWF-Chefin Kristalina Georgieva hat in ihrer Liste der wichtigsten Prioritäten unmissverständlich klargestellt, dass der rasante Ausbau von Fintech-Entwicklungen, einschließlich der Entwicklung digitaler Währungen, in diesem Jahr nicht vernachlässigt werden wird.
Der Internationale Währungsfonds (IWF), eine in Washington D.C. ansässige Organisation mit 189 Mitgliedsländern, ist für reibungslose Handelsbeziehungen und weltweite Währungskooperation verantwortlich, um nachhaltiges Wirtschafts- und Finanzwachstum zu gewährleisten. Im Bereich Fintech, insbesondere bei Stablecoins und digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs), hat er sich stets offen und transparent für deren Unterstützung eingesetzt.
der Europäischen Zentralbankdent, Christine Lagarde, betonte warum es für Zentralbanken so wichtig geworden ist, bei Fragen und Regulierungen im Zusammenhang mit digitalen Währungen aufgeschlossen zu bleiben.
Wer nicht die Nase vorn hat, bleibt zurück: IWF-Chef zu Fintech-Entwicklungen
Am 16. Januar 2020 äußerte sich die derzeitige IWF-Chefin Georgieva, die zugleich eine renommierte Ökonomin mit umfangreicher Finanzerfahrung in prominenten Positionen wie der ehemaligen CEO der Weltbank ist, auf Twitter dazu, wie der IWF im Jahr 2020 zu einem gesunden und nachhaltigen Wirtschaftswachstum beitragen wird.
Laut Georgieva dürfen die globalen Führungskräfte die rasanten Entwicklungen im Fintech-Bereich nicht ignorieren, unabhängig davon, ob sie diese unterstützen oder nicht. „Wer mit dem Wachstum Schritt hält, riskiert, abgehängt zu werden“, kommentierte Georgieva und hob dabei insbesondere die Entwicklungen im Bereich der digitalen Währungen hervor.
Sie führte weiter aus, dass digitale Währungen uns helfen können, einen reibungslosen Übergang zu einer digitalen Wirtschaft zu gestalten, und dass sie deshalb für die im Jahr 2020 zu bewältigenden Aufgaben als „hohe Priorität“ eingestuft wurden.
Der US-Dollar ist unersetzlich, so ein Ökonom des IWF.
Trotz der offenen Befürwortung digitaler Währungen durch den IWF-Chef sagte die Chefökonomin der Organisation, Gita Gopinath, in einem kürzlich geführten Interview mit der Financial Times, dass es noch eine Weile dauern werde, bis Kryptowährungen eine ebensotronPosition in der Wirtschaft erreichen könnten.
Einerseits glaubt Gopinath, dass digitale Währungen in Form von Stablecoins oder CBDCs die Antwort auf die Probleme der internationalen Geldtransferbranche sein können, die mit langsamen, teuren und umständlichen Prozessen zu kämpfen hat. Andererseits weist sie darauf hin, dass sie nicht das Potenzial haben, das US-Dollar-Monopol zu verdrängen.
Private Unternehmen, die bei der Einführung eigener digitaler Währungen eine Vorreiterrolle einnehmen, haben gegenüber Fiatwährungen Vorteile hinsichtlich nahtloser Integration, effizienter Verarbeitung und extrem schneller Transaktionszeiten. existiert, erscheint jedochdent von Fiatwährungen ohne rechtliche oder regulatorische Rahmenbedingungen
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Der IWF erkennt CBDCs als die Zukunft an