Kais Mohammed, ein illegaler Betreiber Bitcoin Geldautomaten in Amerika, hat sich in drei Anklagepunkten im Zusammenhang mit illegalen Kryptowährungsdiensten schuldig bekannt.
Mohammeds illegales Geschäft soll Zahlungen in Höhe von 25 Millionen US-Dollar abgewickelt haben, wobei der Großteil dieser Summe aus illegalen Operationen stammte. Mohammed soll außerdem Herocoin gegründet haben, ein weiteres illegales Kryptowährungsunternehmen, das fünf Jahre lang, von 2014 bis 2019, aktiv war.
Mohammed half seinen Kunden beim Umtausch von Bitcoin in Fiatgeld und berechnete ihnen dafür eine Provision von 25 Prozent.
Mohammeds illegaler Bitcoin Automat strategisch platziert
Der Betreiber illegaler Bitcoin Automaten hatte diese Geräte strategisch in Einkaufszentren und Tankstellen in ganz Kalifornien platziert. Unter dem Pseudonym „Superman 29“ warb Mohammed auf Online-Plattformen für seine Dienste und behauptete, beim Kauf und Verkauf Bitcoin in Südkalifornien zu helfen.
Mohammed traf sich Berichten zufolge mit seinen Kunden an öffentlichen Orten, wickelte Transaktionen mit ihnen ab und fragte nie nach der Herkunft der Gelder oder verlangte einendent. Als er sich jedoch schuldig bekannte, gab er zu, gewusst zu haben, dass ein Teil des Geldes aus illegalen Geschäften stammte und er es von Bitcoin in cashumgetauscht hatte.
Mit dem Wachstum seines Unternehmens expandierte Mohammed laut Behördenangaben auch in den Bereich der Bitcoin-Geldautomaten. Das US-Justizministerium erklärte, Mohammed habe es absichtlich versäumt, sein Geschäft beim Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) zu registrieren. Zudem habe er, wie er einräumte, kein wirksames Programm zur Bekämpfung von Geldwäsche entwickelt und keine Meldungen über Währungstransaktionen über 10.000 US-Dollar eingereicht.
Mohammed droht eine 30-jährige Haftstrafe
Mohammed kontaktierte ihn, nachdem FinCEN ihn aufgefordert hatte, sein Unternehmen zu registrieren, und er kam dieser Aufforderung nach, hielt sich aber nicht an die festgelegten Regeln der Aufsichtsbehörde.
Laut dem US-Justizministerium wurde Mohammed überführt, nachdem verdeckte Ermittler mit ihm Geschäfte abgewickelt hatten. Sie kauften Bitcoin im Wert von über 14.000 US-Dollar ab. Ein anderer Ermittler vertraute ihm an, dass er im Sexhandel tätig sei und die von Mohammed angebotenen Geldwäschedienste benötige.
Nachdem er sich in drei Anklagepunkten für schuldig bekannt hatte, wird die Verhandlung in wenigen Wochen stattfinden, da ihm eine gesetzliche Höchststrafe von 30 Jahren Gefängnis droht.

