Der Vertrieb von Gram-Tokens innerhalb und außerhalb der USA wurde von einem Bundesgericht in New York verboten

Die Verteilung der Gram-Token von Telegram wurde gestoppt. Dies entschied ein Bundesrichter in New York. Demnach dürfen Gram-Token weder innerhalb noch außerhalb der USA verteilt werden. Dies ist ein schwerer Rückschlag für das aufstrebende soziale Netzwerk Telegram
In Beantwortung einer von Telegram eingereichten Anfrage entschied der US-Bezirksrichter P. Kevin Castel, dass die Messaging- Plattform die Token nicht an diejenigen verteilen wird, die 2018 am Initial Coin Offering (ICO) innerhalb und außerhalb der USA teilgenommen haben.
Schwerer Schlag für die Gram-Token-Verteilung
Laut Telegram-Roadmap war die Token-Ausgabe für Oktober 2019 geplant. Dazu kam es jedoch nicht, da die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) Klage gegen Telegram einreichte.
Trotz des Gerichtsurteils ist die Telegram-Community TON weiterhin optimistisch, dass die Token-Ausgabe fortgesetzt werden kann. Laut Fedor Skuratov, einem Vertreter der Telegram-Blockchain, handelt es sich bei TON um eine Open-Source-Lösung, die vollständig dezentralisiert ist und deren Start niemand verhindern kann.
Gericht zweifelt an Gram-Token-Verteilungsversprechen
Das Bundesgericht scheint Telegram hinsichtlich des Versprechens, keine Gram-Token in den USA auszugeben, nicht zu vertrauen. In seiner Urteilsbegründung argumentiert das Gericht, dass der Token-Emittent nicht nachweisen konnte, dass er die im Gram-Kaufvertrag von 2018 festgelegten Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat.
Laut Gericht bestehen weiterhin Zweifel daran, ob das Unternehmen die Interessen der US-Investoren ausreichend schützt. Die SEC ihrerseits behauptet, der ICO sei rechtswidrig gewesen.
Angesichts der aktuellen Unsicherheitbleibt abzuwarten, ob die Verteilung der Gram-Token fortgesetzt wird. Es bleibt abzuwarten, ob die Gram-Token-Verteilung stattfindet oder ob sich die Anleger für eine Rückerstattung entscheiden.
Bildnachweis: Pixabay.
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Albert Kim
Albert Kim ist hauptberuflich als Entwickler und Autor von technischen Inhalten tätig und spezialisiert sich auf Blockchain und Kryptowährungen. Er arbeitet seit sieben Jahren in der Technologiebranche und unterstützt Unternehmen dabei, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.















