aus jüngsten Medienberichten hervorgeht , hat Facebook Konsultationen mit der US-amerikanischen Commodity and Futures Trading Commission (CFTC) zum Thema seiner höchst vorhersehbaren Krypto-Stablecoin-Initiative aufgenommen.
Christopher Giancarlo, der Vorsitzende der CFTC, erklärte, der Dialog befinde sich noch in einem frühen Stadium. Derzeit sei es von größter Wichtigkeit zu klären, ob GlobalCoin die Aufsichtsauflagen der CFTC tatsächlich erfüllen könne. Die Unterstützung sei jedoch offen für Verhandlungen und die Prüfung aller Details des Vorhabens.
Umgekehrt ist es gleichzeitig noch zu früh, Fragen wie die, ob Facebooks GlobalCoin unter die Richtlinien der CFTC fällt, zu beantworten. Christopher erklärte außerdem, dass ihr Fall durch den US-Dollar gedeckt sei.
Obwohl die CFTC das Vorhaben als durchaus clever einstuft, gibt es noch einige andere wichtige Bedenken, die berücksichtigt werden müssen, insbesondere die drohenden Maßnahmen des Social-Media-Giganten zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Identifizierung von Kunden (KYC). Die Organisation muss abwarten, wie diese Versuche umgesetzt und angewendet werden.
Die CFTC ist nicht die einzige Institution, die mit Facebook im Gespräch ist. Zuvor wurde bekannt, dass Facebook auch mit Regierungsbeamten in Großbritannien und den USA verhandelt, um Erleichterungen für GlobalCoin zu erreichen.
Laut den Unternehmensrichtlinien soll die Einführung des Stablecoins im Jahr 2020 erfolgen. Die Einführung orientiert sich am Projekt Libra von Facebook. Der Stablecoin soll eine geeignete Option für grenzüberschreitende Geldtransfers darstellen.
Darüber hinaus arbeitet Facebook nun mit Hochdruck an der Umsetzung seines Kryptoprojekts. Beispielsweise führt das Unternehmen Gespräche mit Kryptobörsen und Hochfrequenzhandelsplattformen.
Facebook führt derzeit Gespräche mit den Gründern der bekannten Kryptowährungsbörse Gemini, Wink-Levoss-Zwillingen. Es bleibt jedoch schwer vorherzusagen, ob die beiden Unternehmen eine Einigung erzielen werden.
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