Es sieht so aus, als ob Elon Musk die Blockchain-Technologie über sein berüchtigtes Ministerium für Regierungseffizienz (DOGE) nach Washington bringen will. Laut einem Berichtvon Bloombergplant Musk, die Blockchain-Technologie zur tracvon Bundesausgaben, zur Sicherung sensibler Daten, zur Zahlungsabwicklung und sogar zur Verwaltung von Regierungsgebäuden einzusetzen.
gegründete DOGEdenthat die Aufgabe, die Technologie der Regierung effizienter, leistungsfähiger und kostengünstiger zu gestalten. Bericht hat die DOGE bereits Gespräche mit Vertretern öffentlicher Blockchain-Netzwerke geführt, um zu evaluieren, was funktioniert und was nicht.
Trumps Erlass gibt den Anstoß
Das Ministerium für Regierungseffizienz wurde mit einer von Trump am 20. Januar unterzeichneten Exekutivverordnung offiziell ins Leben gerufen. Das Ministerium muss bis zum 4. Juli 2026 Empfehlungen für Ausgabenkürzungen vorlegen.
Laut einem Bericht von Bloomberg verschwendete Elon keine Zeit und rekrutierte bereits 100 Freiwillige, noch bevor Trump das Oval Office betrat, um mit dem Programmieren für DOGE-bezogene Projekte zu beginnen.
Im Dezember soll eine Person dem Übergangsteam von Trump in Palm Beach, Florida, vorgestellt haben, wie Blockchain kritische Regierungsdaten schützen und die Verwendung von Bundesgeldern trackönnte.
Der Vorschlag fand Anklang bei Elons Team, das davon überzeugt ist, dass ein dezentrales Register Betrug, Missbrauch und unnötige Ausgaben in Bundesprogrammen drastisch reduzieren könnte.
Die Nutzung der Blockchain-Technologie für eine so umfangreiche Operation wie die der US-Regierung ist jedoch Neuland. Blockchain-Projekte in US-Unternehmen – wie beispielsweise Walmarts private Blockchain zur tracvon Lieferketten – verliefen bisher eher durchwachsen.
Viele private Blockchain-Experimente scheiterten an Governance-Problemen, hohen Kosten oder Ineffizienz im Vergleich zu traditionellen Datenbanken.
Öffentliche Blockchains bieten zwar Transparenz, bringen aber auch ihre Schattenseiten mit sich. Bitcoin und Solanabeispielsweise basieren auf dezentralen Computernetzwerken, die die Trump-Regierung zur Einführung der Meme-Währungen TRUMP und MELANIA nutzte.
Dennoch haben Giganten wie BlackRock begonnen, öffentliche Blockchains für ihre Geschäfte zu nutzen. BlackRock emittierte einen Geldmarktfonds auf Basis von Krypto-Ledgern, und das kalifornische Verkehrsministerium digitalisierte Millionen von Fahrzeugpapieren auf Avalanche.
Sollte DOGE die Blockchain-Technologie tatsächlich weiterentwickeln, würde das Projekt alles bisher im Privatsektor Erprobte in den Schatten stellen. Und die Krypto-Elite ist von den Aussichten bereits jetzt begeistert.
Binance -Gründer Changpeng „CZ“ Zhao wies darauf hin: „Alle Regierungen sollten trac. Es heißt nicht umsonst ‚öffentliche Ausgaben‘.“
Und Cardano Gründer Charles Hoskinson sagte: „Nun, ich denke, das ist ein Fall für ein Dreiergespann aus Cardano, Bitcoinund Midnight. Hey, Doge-Meister Elon Musk, melde dich mal. Wir machen das kostenlos.“
Elons Übernahme des Weißen Hauses
Elons DOGE-Abteilung ist bereits im Weißen Haus angesiedelt. Das Team verfügt über Büroräume im Eisenhower Executive Office Building und plant, vierköpfige DOGE-Teams in jede Bundesbehörde zu entsenden.
Elons enge Freundschaft mit Trump spielt dabei eine entscheidende Rolle. Elon investierte Millionen in Trumpsdentund wurde zu seinem engsten Berater. Trump verlieh ihm sogar den Titel „First Buddy“ der Nation
Doch Elons enge Verflechtungen mittrac, darunter jenen seiner Unternehmen Tesla und SpaceX, werfen Fragen nach möglichen Interessenkonflikten auf. Kritiker befürchten, dass Elons Empfehlungen für Budgetkürzungen mit seinen persönlichen Geschäftsbeziehungen kollidieren könnten. Elon selbst beteuert, für seine Tätigkeit als Vorsitzender von DOGE kein Gehalt zu beziehen.
Dieser Mann hat seit Jahren ein ambivalentes Verhältnis zu Kryptowährungen. Außerdem hat eine Gewerkschaft, die Hunderttausende Bundesangestellte vertritt, die Trump-Regierung bereits wegen DOGE verklagt. In der Klage heißt es, die Initiative gefährde die Arbeitsplätze der Beschäftigten und gehe nicht auf systemische Probleme innerhalb der Bundesbehörden ein.

