Elon Musk kündigt GROK 3-Training in Memphis mit NVIDIA H100-GPUs an

- Elon Musk hat GROK 3 in Memphis gestartet und plant, 100.000 NVIDIA H100 GPUs einzusetzen.
- xAI hat den 10 Milliarden Dollar schwerentracmit Oracle zur Entwicklung eines eigenen Supercomputers, dessen Auslieferung für Dezember geplant war, gekündigt.
- xAI entschied sich für H100-GPUs anstelle der kommenden H200, um die Dynamik aufrechtzuerhalten.
Elon Musk hat offiziell den Beginn des Trainings von GROK 3 im Supercomputerzentrum in Memphis bekannt gegeben, das mit NVIDIAs H100-GPUs der aktuellen Generation ausgestattet ist. Das Zentrum, das Musk als „leistungsstärksten KI-Trainingscluster der Welt“ bezeichnet, nahm am Montag mit 100.000 flüssigkeitsgekühlten H100-GPUs auf einem einzigen RDMA-Fabric seinen Betrieb auf.
Das Training war für 4:20 Uhr Ortszeit in Memphis angesetzt. In einem anschließenden Tweet erklärte Musk, dass die weltweit fortschrittlichste KI bis Dezember dieses Jahres entwickelt werden könnte. Musk twitterte außerdem über den Erfolg auf X und gratulierte den Teams von xAI, X und NVIDIA zu ihrer hervorragenden Arbeit.
xAI ändert seine Strategie und kündigt den Oracle-Serververtrag
Die Ankündigung erfolgt im Anschluss an die kürzliche Stornierung eines 10-Milliarden-Dollar-Serverdeals zwischen xAI und Oracle. Musk gab bekannt, dass die xAI Gigafactory of Compute, deren Inbetriebnahme ursprünglich für Herbst 2025 geplant war, ihren Betrieb vorzeitig aufgenommen hat.
xAI hatte seine KI-Chips zuvor von Oracle bezogen, sich dann aber dazu entschlossen, die Zusammenarbeit zu beenden, um einen eigenen, hochentwickelten Supercomputer zu entwickeln. Das Projekt plant nun, das Potenzial der hochmodernen H100-GPUs auszuschöpfen, die jeweils rund 30.000 US-Dollar kosten. GROK 2 nutzte 20.000 GPUs, und GROK 3 benötigte fünfmal so viele GPUs, um einen komplexeren KI-Chatbot zu entwickeln.
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Dies ist durchaus überraschend, insbesondere da NVIDIA erst kürzlich die Veröffentlichung der H200-GPUs angekündigt hat, die auf der Hopper-Architektur basieren. Die Entscheidung, mit H100-GPUs zu beginnen, anstatt auf die H200 oder die kommenden Blackwell-basierten B100- und B200-GPUs zu warten, ist daher verständlich. Die H200-GPUs, deren Massenproduktion im zweiten Quartal anlief, versprechen deutliche Leistungssteigerungen, doch xAI konzentriert sich aktuell darauf, die bestehende H100-Infrastruktur optimal zu nutzen, um seine ambitionierten Ziele zu erreichen.
Analyst hinterfragt Stromversorgung des Memphis-Superclusters
Dylan Patel, ein Experte für KI und Halbleiter, äußerte zunächst Bedenken hinsichtlich der Stromversorgung des Memphis Superclusters. Er wies darauf hin, dass die derzeitige Netzversorgung von 7 Megawatt nur etwa 4.000 GPUs versorgen kann. Die Tennessee Valley Authority (TVA) wird voraussichtlich 50 MW an die Anlage liefern; ein entsprechender Vertrag soll bis zum 1. August unterzeichnet werden. Das Umspannwerk, das zur Deckung des gesamten Strombedarfs benötigt wird, wird jedoch erst Ende 2024 fertiggestellt sein.
Bei der Analyse von Satellitenbildern stellte Patel fest, dass Musk 14 mobile VoltaGrid-Generatoren einsetzt, die jeweils 2,5 Megawatt Leistung erbringen. Zusammen erzeugen diese Generatoren 35 Megawatt Strom. Zusammen mit den 8 MW aus dem Stromnetz ergibt das eine Gesamtleistung von 43 MW, genug, um – mit einer gewissen Leistungsbegrenzung – etwa 32.000 H100-GPUs zu betreiben.
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Brenda Kanana
Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.
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