Die Dubai Financial Services Authority (DFSA), die Aufsichtsbehörde für das Finanzzentrum von Dubai, hat ihre Haltung gegenüber Krypto-Assets geändert: Anstatt Krypto-Token für die Verwendung im Dubai International Financial Center (DIFC) genehmigen zu müssen, öffnet sie es nun für alle Krypto-Token.
Die neue , aktualisierte Regelung tritt Anfang 2026, am 12. Januar 2026, in Kraft.
Das neue Update öffnet Dubais DIFC für mehr Krypto-Assets.
Dies stellt eine Abkehr von dem Krypto-Regime dar, das die DFSA im Jahr 2022 eingeführt hat, da sie die Verantwortung nun den Unternehmen überträgt, die Krypto-Token anbieten oder verwenden.
Die neue Verordnung besagt: „Unternehmen, die Finanzdienstleistungen im Zusammenhang mit Kryptotoken anbieten, sind direkt dafür verantwortlich, auf begründeter und dokumentierter Basis festzustellen, ob jeder Kryptotoken, mit dem sie arbeiten, die Eignungskriterien der DFSA erfüllt.“
Kurz gesagt, die DFSA wird keine Liste anerkannter Kryptotoken mehr vorschreiben. Es gibt auch keinen Antrag mehr auf Anerkennung eines Kryptotokens.
Zuvor hatte das DIFC über die DFSA bereits mehrere Kryptowährungen zugelassen. Im Jahr 2023 wurden TonCoin (TON) und Ripple XRP neben Bitcoin (BTC), Ethereumund Litecoin von der Dubai Financial Services Authority (DFSA) als Kryptowährungen anerkannt.
Die Regulierungsbehörde des DIFC hat Ripple lizenziert und Stablecoins genehmigt.
In diesem Jahr hat das Dubai International Financial Centre (DIFC) die Stablecoins USDC und EURC von Circle in sein Krypto-Token-Regime aufgenommen. Dadurch können diese Stablecoins von über 600 Unternehmen im DIFC genutzt werden. Zudem Ripple als regulierter Anbieter von Blockchain-basierten Zahlungen innerhalb des Finanzzentrums lizenziert
Die DFSA hat im Juni 2025 auch ihre Regelungen für Kryptotoken geändert. Sie öffnete Kryptotoken für Bereiche wie Fonds, Verwahrung und Staking.
Durch die Einführung einer größeren Anzahl von Krypto-Token im DIFC ohne Genehmigungspflicht werden diese Dienstleistungen einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.
Die Änderung wird selbstverständlich mit Schutzmaßnahmen für Investoren und Berichtspflichten einhergehen, heißt es in der DIFC-Mitteilung. Darin wird betont: „Für Unternehmen, die im DIFC tätig sind oder dort tätig werden wollen, bedeutet dies einen transparenteren, besser planbaren und strukturierteren Weg für Krypto-Token-Aktivitäten.“

