Der US-Dollar verliert an Wert, was Trumps Zollstrategie zusätzlich erschwert. Investoren sind besorgt über die wirtschaftliche Entwicklung und verkaufen ihre Dollar-Bestände. Das ist schlecht für das Weiße Haus, insbesondere da Zölle die Währung eigentlichtronsollen. Stattdessen bewirkt der Dollar genau das Gegenteil dessen, was Wirtschaftsmodelle vorhersagen.
Die Theorie hinter Zöllen ist simpel: Importe sollen teurer werden, damit amerikanische Produkte attraktiver erscheinen. EintronDollar soll diesen Effekt teilweise ausgleichen, indem er ausländische Produkte verbilligt. Doch der Dollar fällt, anstatt zu steigen. Das offenbart einen schwerwiegenden Fehler in der Argumentation von Trumps Team: Wer bezahlt diese Zölle eigentlich?
Die Zölle greifen, aber der Dollar bewegt sich nicht wie erwartet
Finanzminister Scott Bessent verteidigt die Zölle mit dem Argument, schwächere ausländische Währungen bedeuteten, dass andere Länder die Kosten tragen müssten. Sein Argument? EintronDollar sollte Importe verbilligen, sodass nicht die Amerikaner die Zeche zahlen. Doch es gibt ein großes Problem: Der Dollar ist derzeit nichttron.
Der Bloomberg Dollar Spot Index – der den US-Dollar gegenüber wichtigen Währungen trac– ist innerhalb eines Monats um 1,7 % gefallen. Gegenüber der schwedischen Krone? Um mehr als 5 %. Das entspricht nicht den erwarteten Folgen von Zollerhöhungen. Ein schwächerer Dollar bewirkt genau das Gegenteil von dem, was Bessent behauptet. Er treibt die Importpreise noch weiter in die Höhe, was letztendlich die amerikanischen Verbraucher belastet.
„Chinas Hersteller werden die Zölle verkraften. Ich glaube, die Währung wird sich anpassen“, sagte Bessent in der NBC-Sendung „ Meet the Press“ . Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Der Renminbi hat sich kaum bewegt – er ist seit Trumps letzter Zollrunde nur um 1,5 % gefallen. Das ist kaum der dent .
Andere Währungen wie der mexikanische Peso und der kanadische Dollar haben zwar stärker nachgegeben, aber selbst sie haben nicht genug an Wert verloren, um die verhängten Zölle von 25 % auszugleichen. Die Zahlen ergeben einfach keinen Sinn. Wenn die ausländischen Währungen nicht so stark nachgeben wie erwartet, wer trägt dann die Kosten der Zölle?
US-Verbraucher spüren den Druck durch die Ausweitung der Zölle
Trumps Team behauptet weiterhin, die Zölle würden die Steuerlast auf ausländische Unternehmen abwälzen. Die Öffentlichkeit glaubt das nicht. Umfragen und Verbraucherberichte zeigen wachsende Skepsis. Die Menschen sehen höhere Preise und glauben nicht, dass China die Kosten dafür trägt.
Unterdessen steht der nächste große Schritt im Bereich der Zölle bevor. Am 2. April kündigt Trump die bisher größte Ausweitung seiner Zölle an. Die neuen „Gegenzölle“ sollen die Steuern, Zölle und Handelshemmnisse ausgleichen, denen US-Unternehmen im Ausland ausgesetzt sind. Trumps Berater haben ausländische Mehrwertsteuern als nächstes Ziel genannt und erwarten Zölle von 20 bis 25 Prozent oder mehr.
Doch es gibt eine große Unbekannte: Wird der Dollar so reagieren, wie Bessent es erwartet? Angesichts der jüngsten Entwicklungen wohl eher nicht. Die Anleger sind nicht überzeugt, dass der Plan funktionieren wird. Stattdessen rechnet der Markt mit einer sich abschwächenden Wirtschaft, die durch Trumps Zollpolitik belastet wird.
„Bei Zöllen von 25 bis 50 Prozent befinden wir uns in einer völlig anderen Situation, und da der Dollar gegenüber den meisten Währungen aktuell an Wert verliert, geht die Rechnung matic nicht mehr auf“, sagte Padhraic Garvey, Leiter der Amerika-Forschung bei ING. In seinem Bericht merkte er an, dass frühere Zollerhöhungen den Dollar gestärkt hätten, diesmal aber das Gegenteil geschehe.
Die Aktienmärkte geraten angesichts zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit unter Druck
Die Wall Street reagiert empfindlich auf Trumps turbulente Zollpolitik. Der S&P 500 rutschte letzte Woche in den Korrekturbereich und fiel um über 10 % gegenüber seinem Rekordhoch. Der Nasdaq gab nach, während der Dow Jones dank starker Performance von Walmart und IBM um 302 Punkte zulegte.
Die Einzelhandelsumsätze fielen schwächer als erwartet aus – im Februar stiegen sie lediglich um 0,2 % und verfehlten damit die Prognose von 0,6 %. Anleger waren zwar erleichtert, dass es nicht noch schlimmer kam, doch die Zahlen waren auch nicht gut. Die Wirtschaft bricht zwar nicht zusammen, aber sie boomt auch nicht.
Amerikanische Hersteller beklagen seit Langem, dasstronDollar die Exporte beeinträchtigt. Jetzt, da der Dollar schwächer wird, sollten ihre Produkte im Ausland wettbewerbsfähiger sein. Doch anstatt zu helfen, verschärft die Unsicherheit bezüglich der Zölle die Lage.
Es kursiert sogar die Theorie, Trump schwäche den Dollar absichtlich. Wirtschaftsberater Stephen Miran schlug einst ein „Mar-a-Lago-Abkommen“ vor, um den Dollar zu senken und US-Produkte im Auslandtraczu machen. Ob das tatsächlich der Fall ist oder nicht, die Märkte zeigen sich unbeeindruckt.

