Dem jüngsten Bericht zufolge hält der Abwärtstrend am Kryptomarkt an. Obwohl sich die Kryptoökonomie seit Dezember erholt hat, scheinen einige Plattformen noch immer unter den Folgen des Abschwungs zu leiden.
Berichten zufolge handelt es sich bei einem dieser Unternehmen um Dispatch Labs, eine Blockchain-Plattform, die herstellerunabhängige Lösungen anbietet. Das Unternehmen kämpft seit Monaten mit geringem Betriebskapital. Um ein marktfähiges Produkt zu entwickeln, musste die Plattform zudem eine weitere Finanzierungsrunde durchführen. Matt McGraw, CEO von Dispatch Labs, räumte ein, dass das Unternehmen am Rande des Zusammenbruchs stehe, da die Firma aus dem Silicon Valley derzeit nur noch zwanzig Mitarbeiter beschäftige.
Das Blockchain-Unternehmen startete zunächst mit dem Kapital des Führungsteams und sammelte später im ersten Halbjahr 2018 über 13 Millionen US-Dollar in privaten Finanzierungsrunden von Investoren wie Fenbushi Capital ein. Anschließend geriet das Unternehmen jedoch in Schwierigkeiten, da der Wert der eingesammelten Mittel im ersten Quartal des Jahres aufgrund des Marktabschwungs deutlich sank. Berichten zufolge stellte ein namhafter Investor Kapital in Form von Kryptowährung bereit, die sich jedoch als schwer liquidierbar erwies.
McGraw erklärte, dass sie in Bezug auf die Finanzen sehr transparent gewesen seien, und dass sich ihre Gesamtinvestition etwa zu dem Zeitpunkt, als sie vollständig von den Kryptoassets umgestiegen seien, von dreizehn Millionen Dollar (13 Millionen Dollar) auf etwas mehr als sechs Millionen Dollar (6,5 Millionen Dollar) reduziert habe.
Die Dispatch Company entwickelt derzeit ein Protokoll, das Entwicklern Werkzeuge zur Verfügung stellt, um Anwendungen zu erstellen, die große Datenmengen sicher verarbeiten können. Die Vision des Unternehmens ist es, sicherzustellen, dass Blockchain-basierte Plattformen Daten mithilfe von Dispatch legal nutzen können, sobald Datenschutzgesetze weltweit implementiert sind.
Dispatch Labs steckt in den roten Zahlen, da das Kapital ausgeht