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Die Nutzung von Krypto-Wallets hat sich in drei Jahren verdreifacht

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
Lesezeit: 2 Minuten
Die Nutzung von Krypto-Wallets hat sich in drei Jahren verdreifacht

Die Nutzung von Krypto-Wallets steigt seit vielen Jahren stetig an; dieser Anstieg verlief jedoch nicht gleichmäßig. Die Nutzung korreliert mit dem Preis, und diese Korrelation wird als Satoshi-Zyklus bezeichnet. Die institutionelle Nutzung nahm 2018 zu, als der Bitcoin-Preis einbrach. Dennoch ist die Nutzungsrate von Krypto-Wallets seit jeher steigend.

Der Trend zu digitalen Geldbörsen nahm im dritten Quartal 2016 Fahrt auf, als Bitcoin Kurs seinen Höchststand bei rund 20.000 US-Dollar erreichte. Seitdem steigen die Verkaufszahlen von Bitcoin-Geldbörsen kontinuierlich. Interessanterweise ist das quartalsweise Wachstum unabhängig von den Kursschwankungen der Kryptowährungen. Im dritten Quartal 2016 lag die Anzahl registrierter Krypto-Geldbörsen bei etwa zehn Millionen. Diese Zahl schnellte bis Ende des dritten Quartals 2019 auf 40 Millionen hoch, was einer Verdreifachung der Nutzung entspricht.

Die Verbreitungszahlen von Krypto-Wallets verbergen eine andere Geschichte

Die zunehmende Nutzung von Krypto-Wallets in den letzten Jahren bedeutet nicht zwangsläufig, dass mehr Menschen in die Welt der Kryptowährungen einsteigen. Es ist wichtig, diese Zahl genauer zu betrachten und die dahinterliegenden Zusammenhänge zu verstehen. Die aktuell 42 Millionen Wallets bedeuten nicht zwangsläufig eine gleich große Anzahl an Nutzern. Oftmals verwendet ein Nutzer mehrere Wallets, um Transaktionsprobleme zu lösen und Datenschutzbedenken auszuräumen.

Laut Chainalysisdie Bitcoin Nutzer in letzter Zeit gestiegen. Nur ein Drittel der 42 Millionen Wallets wird aktiv genutzt. Zudem dienen nicht alle Wallets demselben Zweck. Einige werden für tägliche Transaktionen und Handelsaktivitäten verwendet.

Bitcoin gilt oft als Wertspeicher und wird daher von vielen Menschen mit einem langfristigen Anlagehorizont gesammelt. Es wird als sicheres Anlagegut betrachtet. Kein Wunder also, dass manche Wallets ausschließlich zur Aufbewahrung Bitcoin , ohne sie im Alltag zu nutzen. Chainalysis berichtet, dass rund fünf Millionen Nutzer Bitcoin in ihren Krypto-Wallets nur deshalb aufbewahren, um von spekulativen Anlagegewinnen zu profitieren.

Diese Fülle an Daten belegt eine einfache Wahrheit: Die Nutzung von Krypto-Wallets nimmt stetig zu. Die Blockchain-Technologie erobert den Massenmarkt und stellt etablierte Finanzinstitutionen vor neue Herausforderungen.

Titelbild von Pixabay

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Gurpreet Thind

Gurpreet Thind

Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.

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