John Deaton, ein Ripple ( XRP ) und prominenter Krypto-Anwalt, äußerte sich kürzlich zu dem aktuellen Rechtsstreit zwischen Coinbase und der Securities and Exchange Commission (SEC).
Coinbase, eine US-amerikanische Kryptowährungsbörse, beschreitet in der Kryptoindustrie einen ungewöhnlichen Weg, indem sie Klage gegen die Regulierungsbehörde einreicht – ein Umstand, der Deaton freut, der seinerseits ebenfalls einen zweiten Antrag auf Erlass eines Mandamus gegen die Kommission gestellt hat. Er ist überzeugt, dass Coinbase in diesem Fall obsiegen wird.
Coinbase reichte im Juli letzten Jahres eine Beschwerde gegen die US-Börsenaufsicht SEC ein. Laut Gesetz ist die SEC verpflichtet, innerhalb einer angemessenen Frist zu reagieren. Coinbase hat nun angekündigt, aufgrund der ausbleibenden Reaktion der SEC rechtliche Schritte gegen die Börsenbetreiber einzuleiten. Dies sei der Hauptgrund für die Entscheidung.
Deaton reichte im Namen von XRPeine bahnbrechende Klage ein – den ersten Fall dieser Art in der Geschichte von Kryptowährungen in den USA. Mit seinem Mandamus-Antrag forderte er die SEC auf, ihre Klage gegen Ripple dahingehend zu ändern, dass sie sich ausschließlich auf XRP Coins konzentriert, die von RippleBlockchain-Zahlungsdienst verkauft werden. Dies würde den Umfang der Anklagepunkte begrenzen und den Verbleib XRP im Umlauf ermöglichen.
Die bei @coinbase ist die zweite Klage auf Erlass eines Mandamus im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Ich unterstütze die Petition sehr, da ich die erste Klage auf Erlass eines Mandamus im Kryptobereich eingereicht habe, als ich die SEC verklagte und einen Richter aufforderte, die SEC anzuweisen, ihrer Pflicht nachzukommen und die Klage gegen @Ripple so zu ändern, Ripple sie nur Direktverkäufe von Ripple . https://t.co/9hd8ZyRhup
— John E. Deaton (@JohnEDeaton1) 25. April 2023
Paul Grewal, Technologiechef von Coinbase, kritisierte kürzlich in einem Blogbeitrag die Untätigkeit des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler, der es versäumt habe, klarzustellen, welche Kryptowährungen als Wertpapiere gelten. Grewal merkte an, dass mangelnde Klarheit Innovationen und Fortschritte in der Kryptowährungsbranche behindere.
Es herrscht offensichtlich Unklarheit bei unseren Regulierungsbehörden in Bezug auf Kryptowährungen, da selbst der Vorsitzende der SEC sich weigert, zu sagen, welche Krypto-Assets als Wertpapiere gelten. 3/4 https://t.co/6HZak3dzk9
— paulgrewal.eth (@iampaulgrewal) 25. April 2023
Die Kryptowährungs-Community in den USA hat die SEC für ihre unklaren Richtlinien zur Regulierung von Krypto-Assets kritisiert und sie aufgefordert, präzisere Vorgaben zu machen. Gary Gensler hingegen argumentiert, dass die bestehenden Wertpapiergesetze für die Krypto-Community ausreichend seien.
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