Ein neuer Virus wurde entdeckt, der Apple-Geräte ins Visier nimmt, um auf dem Gerät gespeicherte Kryptowährungen zu stehlen und zu schürfen. Der Virus nutzt außerdem sensible, auf dem Gerät gespeicherte Informationen, um auch anderswo gespeicherte Kryptowährungen zu stehlen.
Die Forscher haben dem Virus den Namen „CookieMiner“ gegeben und festgestellt, dass das Virus Browser-Cookies abfängt, um Informationen über Kryptobörsen und andere Webseiten mit Dienstleistungen zu erhalten, die von den Opfern besucht werden.
Es wurde festgestellt, dass dieser spezielle Virus zahlreiche große Börsenfirmen angreift, darunter Coinbase, Binance und viele andere, die das Wort Blockchain in ihrem Domainnamen führen.
Darüber hinaus stiehlt die Schadsoftware auch Informationen über die auf dem Gerät gespeicherten Kreditkarten sowie Daten von zahlreichen anderen Websites, auf denen der Gerätebesitzer angemeldet ist. Gelingt es dem Virus, genügend Informationen zu stehlen, erlangt er Zugriff auf die Krypto-Wallets des Nutzers und kann somit Guthaben entwenden.
Darüber hinaus verwandelt das Virus das Gerät des Opfers durch Manipulation der Gerätekonfiguration in eine Mining-Einheit. Dies ähnelt einer anderen Malware, die das Gerät des Opfers zum Schürfen von Monero. CookieMiner schürft jedoch die weniger bekannte Kryptowährung Koto.
Dies erfordert von Krypto-Investoren und -Enthusiasten, ihre Gelder und die Sicherheit ihrer Geräte genau im Auge zu behalten, um sicherzustellen, dass ihre Vermögenswerte und andere relevante Informationen erhalten bleiben. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Schadsoftware das Gerät verlässt, sobald sie das Programm „Little Snitch“ erkennt.
Im Jahr 2018 hat die Zahl solcher Malware, die auf Kryptowährungen abzielt, exponentiell zugenommen, da es im Jahr 2017 weniger als 500.000 und im Jahr 2018 mehr als 4 Millionen waren.
Apples Cookie-Mining-Sicherheitslücke ermöglicht den Diebstahl von Kryptowährungen