Coinbin, die in Südkorea ansässige Kryptowährungsbörse, hat in ihrem offiziellen Insolvenzantrag „Unterschlagung durch Mitarbeiter“ als Grund für ihren Konkurs angegeben.
Die Börse hat außerdem bestätigt, dass sie einen Insolvenzantrag gestellt hat, nachdem eine Reihe von Ereignissen ihre Mitarbeiter für verschiedene Verfehlungen verantwortlich gemacht hatten.
Die Börse steht im Verdacht, mit rund 26 Millionen US-Dollar verschuldet zu sein. Zudem hat sie am vergangenen Freitag den gesamten Handel eingestellt. Sämtliche Handelskonten wurden eingefroren.
Der Vorstandsvorsitzende der Börse, Park Chang-Kyu, bestätigte außerdem, dass die Börse nach einer Veruntreuung durch einen Mitarbeiter hoch verschuldet sei.
Die Anleger würden jedoch im Rahmen der Versicherungsverfahren alle von ihnen in die Börse investierten Gelder zurückerhalten. Die Börse erleidet damit zum zweiten Mal dasselbe Schicksal.
Die Börse hieß früher Youbit. Damals entstanden nach einem Hackerangriff Schulden in Höhe von 17 Millionen US-Dollar, deren Zahlung der Versicherer verweigerte. Berichten zufolge handelt es sich bei dem für die Veruntreuung verantwortlichen Mitarbeiter um einen leitenden Angestellten, der auch nach der Umbenennung von Youbit in Coinbin im Unternehmen blieb.
Bei dem besagten Mitarbeiter handelt es sich zufällig um die Person, die für die Aufbewahrung und Verwaltung von Kryptowährungen zuständig ist.
Zwischendividende für Gläubiger angekündigt