Das koreanische Justizministerium führt Blockchain-Urheberrechtsschutz für Musik ein

Das koreanische Justizministerium führt Blockchain-Urheberrechtsschutz für Musik ein
Der südkoreanische Mischkonzern CJ hat angekündigt, an der Einführung eines Blockchain-basierten Urheberrechtsschutzes für die Musikindustrie des Landes zu arbeiten.
Laut einem kürzlich Bericht hat sich CJ OliveNetworks, eine Tochtergesellschaft des Mischkonzerns, zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie zu erforschen.
Der Bericht führt aus, dass CJ OliveNetworks den Amazon Managed Blockchain Service als Grundlage für das neue Blockchain-Urheberrechtsschutzsystem vorgesehen hat
Das Hauptziel dieses Projekts ist der Schutz der Rechte von Musikern und Kreativen im Land durch die sichere Speicherung mittels Blockchain-Technologie. Darüber hinaus soll das System auch die Verkaufs- und Performance-Statistiken verbessern, indem es detailliert protokolliert, wann ein Song oder Musikstück angehört wird.
Noch beeindruckender ist, dass die Blockchain-Plattform auch darauf abzielt, Künstler zu belohnen, nachdem jedes einzelne ihrer Werke angehört wurde, was einer sofortigen Bezahlung ihrer Arbeit entspricht.
Blockchain-Urheberschutz
Der Urheberrechtsschutz durch Blockchain gewinnt in vielen publikationsbezogenen Branchen zunehmend an Popularität.
Die Musikindustrie ist hierfür wohl das prominenteste Beispiel, denn CJ OliveNetworks ist nicht das erste Unternehmen, das versucht, Distributed-Ledger-Technologien in der Musikbranche einzuführen. Eine kürzlich geschlossene Kooperation zwischen Cyber-FM und Mainstream for the Underground (MFUT) zielt darauf ab, den Urheberrechtsschutz mittels Blockchain auch in der Radiostreaming-Branche zu etablieren.
Es ist nicht verwunderlich, dass die Blockchain-Technologie in den Kunstbereich Einzug hält, da dieser am stärksten unter Urheberrechts- und Veröffentlichungsproblemen leidet. Die Blockchain bietet das einzigartige Potenzial, urheberrechtlich geschützte Daten sicher zu speichern, ohne Hackern die Möglichkeit zu geben, diese Daten zu verändern und gewinnbringend zu nutzen.
Titelbild von Gavin Whitner
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Tina Yordanova
Nach Stationen bei der Europäischen Zentralbank, Morgan Stanley, Barclays, der Société Générale, Hilton Hotels und Aviva International kehrt Tina mit einem vertieften Einblick in die Finanzwelt, Blockchain-Unternehmen und -Institutionen sowie die damit verbundenen Praktiken zu Cryptopolitan zurück. Sie freut sich darauf, ihre umfassende Perspektive, die sie bei den größten Medienanalyseunternehmen des Balkans erworben hat, mit Ihnen zu teilen.
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