Chainalysis, ein in New York ansässiges Geheimdienstunternehmen, hat in einer kürzlich von Accel angeführten Finanzierungsrunde rund 30 Millionen Dollar eingesammelt, an der sich auch andere bereits bestehende Partnerinvestoren beteiligten.
Accel ist eine Risikokapitalgesellschaft, die unter anderem mit Menschen mit einzigartigen Ideen zusammenarbeitet, um ihnen beim Aufbau eines Unternehmens zu helfen.
Die eingeworbenen Mittel werden dazu verwendet, das Dienstleistungsangebot von Chainalysis zu erweitern, unter anderem durch die Entwicklung eines eigenen Know Your Customer (KYC)-Produkts, mit dem Unternehmen ihre Kunden verifizieren können.
Chainalysis berichtete außerdem, dass das Unternehmen ein Büro in London eröffnen wolle. Dieses Büro solle sich auf Entwicklung und Forschung konzentrieren, und Philippe Botteri werde dem Verwaltungsrat beitreten.
Im Gespräch mit den Medien gab der CEO des Unternehmens, Michael Gronager, bekannt, dass der Großteil der Einnahmen der Firma früher aus dem Bereich der Strafverfolgungsbehörden stammte (90 % der Gesamteinnahmen), sich der Schwerpunkt aber nun auf Firmenkunden verlagert habe, die jetzt fast 60 % der Gesamteinnahmen ausmachen.
Er fügte hinzu, dass das Unternehmen stark vom Stablecoin-Sektor profitiere. Stablecoins seien deutlich weniger riskant als Kryptowährungen, und ihre Möglichkeit, gegen US-Dollar gehandelt zu werden, sei sehr vorteilhaft.
Anschließend teilte er mit, dass sich der Umsatz des Unternehmens verdreifacht habe, nannte aber keine konkreten Zahlen. Das Unternehmen forscht außerdem an der Verbesserung der Sicherheit im Blockchain-Sektor, da verschiedene Hackerangriffe auf Blockchains zu Verlusten von über einer Milliarde US-Dollar in Kryptowährungen geführt haben.
In einem anderen Zusammenhang verweigerte der COO des Unternehmens eine Stellungnahme zu der Frage, ob die Firma einen Beitrag an das Justizministerium für die Untersuchung geleistet habe, ob Bitcoin zur Beeinflussung derdent2016 eingesetzt wurde.
Chainalysis Serie-B-Finanzierung