Die US-amerikanische Warenterminhandelskommission (CFTC) hat eingereicht . Laut Klageschrift ist neben der Börse auch das Schwesterunternehmen Alameda Research als Beklagter aufgeführt. Die CFTC wirft beiden Unternehmen Verstöße gegen das Warenterminhandelsgesetz vor und fordert sie auf, ihren Fall vor einem Geschworenengericht zu verhandeln. Die Klage wurde heute im Southern District of New York eingereicht. Die Behörde fordert das Gericht auf, den Beklagten zur Entschädigung der betroffenen Händler zu verpflichten.
Die CFTC erklärte, dass die Gelder der Anleger für persönliche Ausgaben verwendet wurden
Die CFTC forderte das Gericht auf, gegen das Unternehmen und seine Komplizen wegen ihrer Rolle in dem Fall Strafen zu verhängen. Die Behörde behauptete, SBF habe hochrangige Mitarbeiter des Unternehmens angewiesen, eine Funktion auf der Börsenplattform zu entwickeln, die es Alameda ermöglichen würde, die Börse als Kreditlinie für Nutzer zu nutzen.
In der Klage wurde behauptet, dass die Börse und Alameda entgegen den Behauptungen bei FTX gemeinsam Kundengelder wie ihr eigenes Vermögen verwendet hätten. Ein Teil dieser Gelder sei als Kapital für Investitionen und Transaktionen eingesetzt worden. Die CFTC gab außerdem an, dass SBF, seine Familie und einige Angestellte Kundengelder für private Ausgaben verwendet hätten. Zu diesen Ausgaben zählten unter anderem Privatjets, Kredite und andere persönliche Gebühren.
Auftritt der SBF im Financial House ausgesetzt
Sam Bankman Fried wurde am 12. Dezember auf den Bahamas festgenommen, nachdem gegen ihn zahlreiche Anklagen erhoben worden waren. Er wurde in die USA ausgeliefert, da beide Länder der Auslieferung zugestimmt hatten. Zuvor hatte die US-Börsenaufsicht SEC ihn wegen Verstößen gegen die Anti-Betrugsgesetze der SEC vor Gericht gebracht. Die Behörde erklärte außerdem, der Manager habe gegen das Wertpapiergesetz von 1934 verstoßen.
Vor seiner Verhaftung sollte SBF heute vor dem Finanzausschuss des Parlaments erscheinen. In einer durchgesickerten Aussage behauptete der Manager jedoch, dass seine Mitarbeiter die Hauptschuld an dem Börsenunfall trügen. Er gab an, sein Fehler sei gewesen, in einem DocuSign-Dokument versehentlich einen Knopf gedrückt zu haben, wodurch das Unternehmen in die Hände derer gefallen sei, die es zerstört hätten.

