Das US-amerikanische Fischereiunternehmen Bumble Bee nutzt Blockchain-Technologie, um die Qualität seiner Produkte zu trac. Diese Technologie wurde beispielsweise beim Handel mit Gelbflossenthunfisch eingesetzt und ermöglicht es Verbrauchern, die Herkunft des gekauften Produkts trac. Das Programm zielt darauf ab, die Zertifizierung des aufwendigen industriellen Prozesses – vom Fang des Fisches bis zum Kauf durch den Verbraucher – zu unterstützen.
Dieses Programm, das seit dem letzten Monat läuft, stellt sicher, dass der Fisch korrekt etikettiert ist und ermöglicht es den Kunden, sich über das Produkt zu informieren und seine Herkunft zu überprüfen. Der von Bumble Bee gelieferte Thunfisch stammt aus Ostindonesien und wird in den gesamten USA vertrieben.
Der Hauptgrund für den Einsatz dieser Technologie ist die Bekämpfung von Betrug und Fehlklassifizierung von Fischen. Laut einer Studie der Meeresschutzorganisation Oceana wurden zwei von zehn getesteten Fischen falsch klassifiziert.
Die über dieses Programm bereitgestellten Informationen umfassen Gewicht, Größe, Herkunftsort des Fischprodukts sowie Angaben zum Zertifizierungsverfahren für fair gehandelte Produkte. Nutzer müssen lediglich einen auf den 340-Gramm-Beuteln mit Thunfischsteaks aufgedruckten QR-Code scannen und können so innerhalb weniger Sekunden auf alle relevanten Produktdaten zugreifen.
Costa zufolge plant das Unternehmen, den Einsatz dieser Technologie sowie vieler anderer Produkte wie Cloverleaf, Wild Selections und Brunswick auszuweiten. Trotz großer Aufmerksamkeit und medialer Berichterstattung ist Bumble Bee nicht der erste Anbieter dieser Technologie in der Lebensmittelindustrie. Bereits 2018 führten die beiden britischen Start-ups Viant und Provenance erste Tests durch. Auch Walmart beabsichtigt, die Technologie in naher Zukunft einzuführen.
Hummel nutzt Blockchain zur tracvon Meeresfrüchten