Die Mission der BRICS-Staaten, den US-Dollar zu entthronen, scheitert

Die Bemühungen der BRICS-Staaten, den US-Dollar vom Thron zu stoßen, haben bisher nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht, und das werden sie wahrscheinlich auch nicht, zumindest nicht in absehbarer Zeit.
Ein aktueller Bericht des GeoEconomics Center des Atlantic Council zeigt, dass die BRICS-Staaten keinerlei Fortschritte bei der Schwächung der starkentronals wichtigste Reservewährung weltweit erzielt haben.

Während Indien ein bemerkenswertes BIP-Wachstum und eine wiedererstarkte Wirtschaft feiert, schwächelt seine Währung, die Rupie, weiterhin gegenüber dem dominierenden US-Dollar. Die indische Rupie fiel kürzlich auf ein neues Tief von 83,63, konnte sich aber bis zum Börsenschluss am Montag leicht auf 83,50 erholen.
Der DXY-Index zeigt, dass der Dollar bei 105,45 seinen Höchststand erreicht hat und damit 22 der 23 untersuchten asiatischen Lokalwährungen in diesem Monat übertroffen hat. Die meisten dieser Währungen, darunter der japanische Yen und der chinesische Yuan, fielen auf neue Tiefststände.
Widerstand gegen die Dominanz des Dollars
Trotz dieser Schwierigkeiten haben sich nicht alle regionalen Währungen dem Aufschwung des Dollars gebeugt. Der Hongkong-Dollar zeichnet sich dadurch aus, dass er sich behauptet und sich im Vergleich zu anderen sogar vorteilhaft positioniert hat.
Das Gesamtbild bleibt jedoch für die BRICS-Staaten düster, da ausländische Investoren allein aus den indischen Märkten 2,6 Milliarden Dollar abgezogen haben.
Das Problem liegt in der fundamentalen Rolle des US-Dollars weltweit, der den Handel mit Rechnungen, Währungstransaktionen und Devisenreserven dominiert. Potenzielle Konkurrenten wie der Euro oder der Renminbi sind schlichtweg zu schwach, um ihn vom Thron zu stoßen.

Nachdem die BRICS-Staaten ihre ursprüngliche Mission einer gemeinsamen Währung aufgegeben haben, um neue grenzüberschreitende Zahlungssysteme zu schaffen, planen sie, ein multipolareres Finanzökosystem einzuleiten.
China hat hierbei eine Vorreiterrolle eingenommen und sein grenzüberschreitendes Interbanken-Zahlungssystem (CIPS) ausgebaut, das mittlerweile 142 direkte und 1.394 indirekte Teilnehmer zählt und eine Alternative zu SWIFT bietet.
Diversifizierungsbemühungen und Herausforderungen
Jai Hamid
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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