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Boris Johnson, Ex-Premierminister, fühlt sich von der Honigfalle im Stich gelassen, während die politischen Gerüchte weiter brodeln

In diesem Beitrag:

  • Ein WhatsApp-Sexting-Skandal sorgt in der britischen Politik für Aufsehen.
  • Ex-Premierminister Boris Johnson fühlt sich von der Honigfallen-Aktion im Stich gelassen und nennt sie „ziemlich demütigend“
  • Britische Politiker erwarten keine feindselige Gemeinschaft hinter dem Skandal, sondern gehen vielmehr von einem Einzeltäter aus.

Ein Sexting-Skandal, in den einige britische Politiker verwickelt sind, nimmt mit jedem Tag neue Wendungen. Gestern erklärte der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson, es sei „ziemlich demütigend“, da er von derjenigen, die die Sexting-Affäre auslöste, nicht kontaktiert worden sei. 

Der Skandal wurde Anfang des Monats von Politico, einer europäischen Publikation mit Sitz in Brüssel, öffentlich gemacht. Britische Abgeordnete und Journalisten in Westminster wurden demnach über WhatsApp von zwei verschiedenen Nummern mit den Namen „Abi“ und „Charlie“ kontaktiert. Die Chats begannen mit harmlosem Flirten und gingen in einigen Fällen so weit, dass explizite Fotos ausgetauscht wurden. 

Erst kürzlich trat auch der hochrangige Abgeordnete William Wragg nach dem Sexting-Skandal als Fraktionsvorsitzender der Konservativen Partei zurück. Er gab zu, die Telefonnummern von Politikerkollegen mit einem Mann geteilt zu haben, den er über eine Dating-App kennengelernt hatte, und pikante Bilder von ihm verschickt zu haben. Auch andere Parlamentsmitglieder waren in den Skandal verwickelt.

In einer Stellungnahme gegenüber einer neuen Zeitung sagte er:

„Sie fragten nach Leuten. Ich gab ihnen einige Nummern, nicht alle. Ich sagte ihm, er solle aufhören. Er hat mich manipuliert, und jetzt habe ich andere Menschen verletzt.“ 

Quelle: The Times .

Wer bleibt also zurück?

Boris Johnson wirkte bei einer Veranstaltung in Washington, als fühle er sich ausgeschlossen. Seinen Angaben zufolge sei er während des Skandals um andere Politiker nicht kontaktiert worden. Auf die Frage des Medienberichts, ob er betroffen sei, antwortete er:

„Noch nicht! Ziemlich peinlich, dass sich niemand die Mühe gemacht hat.“

Quelle: Politico

Boris Johnson änderte seine Telefonnummer im Jahr 2021, nachdem die Website Popbitch behauptet hatte, seine Nummer sei bereits seit 15 Jahren online verfügbar. Johnson geriet außerdem in die Kritik, als im Rahmen einer Untersuchung zu COVID-19 zahlreiche Nachrichten auf seinem Handy nicht wiederhergestellt werden konnten.

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Wer wurde also kontaktiert, wenn nicht Boris Johnson?

Bislang wurde bestätigt, dass 23 Politiker von einem sogenannten Honeytrapper kontaktiert wurden, der Nachrichten über WhatsApp erhielt, sowie drei weitere, die über die Dating-App Grindr für Schwule angeschrieben wurden. Alle kontaktierten Politiker sind Männer unterschiedlicher sexueller Orientierung – einige sind schwul, andere heterosexuell – und zwischen Ende 20 und Anfang 40. Einer von ihnen ist Minister in der britischen Regierung, die anderen beiden sind Abgeordnete der Labour Party bzw. der Tories. 

Die konservative Abgeordnete Andrea Jenkyns behauptete ebenfalls, Zielscheibe von Nachrichten gewesen zu sein, doch die Zeitung konnte diese Behauptung nicht bestätigen. Neben Johnson gaben auch andere prominente Politiker öffentlich an, von „Abi“ und „Charlie“ ignoriert worden zu sein. Premierminister Rishi Sunak und der Labour-Vorsitzende Keir Starmer erklärten hingegen, im Zuge des Skandals keine Nachrichten erhalten zu haben.

Die Metropolitan Police und die Regierung haben sich bisher nicht zum Täter geäußert. Die Polizei ermittelt bereits mit Unterstützung von Geheimdienstmitarbeitern. Laut Quellen der Veröffentlichung ziehen die Politiker eine Operation durch einen Schurkenstaat nicht in Betracht. 

Ciaran Martin vom britischen Geheimdienst GCHQ sagte:

„Das sieht nach keiner der digitalen Spionage- oder Einflussoperationen aus, die wir in der Vergangenheit von feindlichen Staaten gesehen haben. Das heißt aber nicht, dass nicht ein Nationalstaat hinter diesen Aktionen steckt. Wir wissen es jedenfalls nicht, zumindest nicht anhand der öffentlich zugänglichen Informationen.“

Quelle: Politico.

Premierminister Rishi Sunak warnte außerdem vor Bedrohungen durch Akteure mit bösen Absichten, die demokratischen Prozessen Schaden zufügen könnten, da solchedentbereits weltweit vorkommen.

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Originalmeldung bei Politico .

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