BlackRock, das nach Marktkapitalisierung größte Vermögensverwaltungsunternehmen, verfehlte die Erwartungen, da der Quartalsgewinn unter dem prognostizierten Niveau lag. Der Gewinn belief sich in diesem Quartal auf lediglich 927 US-Dollar und lag damit fast 60 % unter der erwarteten Obergrenze. Der Gewinn je Aktie betrug 6,08 US-Dollar, während die Schätzung bei rund 6,27 US-Dollar lag.
Darüber hinaus sank der Gesamtwert der vom Unternehmen verwalteten Vermögenswerte auf 5,98 Billionen US-Dollar – ein Rückgang von beachtlichen 5 % gegenüber dem Vorjahr und fast 7 % gegenüber dem Wert des Vorquartals. Seit Beginn des Folgequartals konnte das Unternehmen die Marke von 6 Billionen US-Dollar wieder überschreiten.
Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens räumte die Verluste des letzten Quartals ein und fügte hinzu, dass der Rückgang des Anlagevermögens um 5 % „nicht auf Kapitalabflüsse, sondern auf den Marktrückgang zurückzuführen“ sei.
Er fügte dann hinzu, dass der Kursverfall der Aktien im letzten Quartal für alle offensichtlich und ziemlich heftig gewesen sei. Trotzdem habe das Unternehmen – anders als der Großteil der Branche – wachsen können.
Blackrock ist nicht das einzige Unternehmen, das im vierten Quartal Verluste hinnehmen musste; auch Dow Jones und S&P 500 verzeichneten Verluste von jeweils über 10 %.
BlackRock verzeichnete einen Umsatz von 3,43 Milliarden US-Dollar, während die Erwartungen bei 3,52 Milliarden US-Dollar lagen – ein Rückgang von fast 9 % gegenüber dem Vorjahr. BlackRock plant möglicherweise die Entlassung von rund 500 Mitarbeitern. Darüber hinaus haben einige Banken die Kaufempfehlung für BlackRock-Aktien gesenkt und den Aktionären geraten, in naher Zukunft keine allzu hohen Erwartungen zu haben.
schwarzer Fels in Verlust