Der australische Staatsbürger John Bigatton wurde vom australischen Bundesgericht mit einem Ausreiseverbot belegt, nachdem er beschuldigt wurde, über zweieinhalb Milliarden Dollar (2,6 Milliarden US-Dollar) veruntreut zu haben. Er war einer der Hauptverantwortlichen für den Kryptobetrug BitConnet.
Die australische Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) hat ein Ausreiseverbot für Bigatton erwirkt. Ein entscheidender Faktor in seinem Fall ist jedoch, dass seine Frau seit der Aufdeckung des Betrugs durch die Anleger und die australischen Behörden vermisst wird.
Zusätzlich zum Einreiseverbot wurde Bigattons Name auf die Ausreisesperrliste (Exit Control List, ECL) gesetzt, und auf Antrag der ASIC wurden sämtliche seine Vermögenswerte und Gelder von der Bundesregierung eingefroren.
Bigatton wurde als einer der Verantwortlichen des Betrugs geführt, und manche vermuten, dass er seine Position im Finanzsektor nutzte, um sein Portfolio auszubauen. Die Kryptowährung BitConnect entpuppte sich Anfang 2018 als Betrug.
Die Projektinitiatoren sind jedoch rechtlich an das Projekt gebunden, da sie Renditen von bis zu 40 Prozent auf die Investitionen versprochen hatten. Zudem stürzte die Währung nach Aufdeckung des Betrugs umgehend von 400 auf 10 US-Dollar ab.
Ein weiterer interessanter Aspekt in dem Fall ist Madeline Bigattons Charakter. Sie verschwand kurz nach Aufdeckung des Betrugs spurlos, doch ihr freiwilliges Verschwinden kam ans Licht, als ihr Auto gefunden wurde.
Obwohl es im Zusammenhang mit den Selbstmorden von Anlegern, die durch den Betrug Geld verloren haben, heißt, dass auch sie Selbstmord begangen hat, wurde ihre Leiche trotz intensiver Suche in der Gegend nicht gefunden.
BitConnect-Promoter wird von ASIC auf ECL gesetzt