Laut dem Blockchain-Analyseunternehmen CryptoQuant zeigen Bitcoin und die breiteren Kryptomärkte erste Anzeichen eines erneuten Interesses der Anleger, nachdem die US-Inflationsdaten schwächer als erwartet ausfielen.
In einem Beitrag auf X stellte das Unternehmen fest, dass seit der Veröffentlichung der Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI) für September, die eine leichte Abkühlung der Inflation bei gleichzeitig robustem Wirtschaftswachstum zeigten, eine „risikofreudige“ Stimmung an den globalen Märkten zurückgekehrt sei.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im September auf 0,3 % (Vormonat: 0,2 %) und lag damit leicht unter den Konsensprognosen. Dies trug zu einer Rallye bei Aktien und risikoreichen Anlagen bei. „Die Märkte reagierten positiv. S&P 500 und Nasdaq erreichten neue Allzeithochs“, schrieb CryptoQuant. „Bitcoin zog nach.“
Aktienkurse steigen rasant, Metallpreise stabil, Bitcoin hinkt hinterher

Nach der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex stiegen der S&P 500 und der Nasdaq Composite auf Rekordhochs und setzten damit dietronAktienperformance des Jahres 2025 fort.
Gold und Silber hingegen notierten unverändert, was auf eine nachlassende Nachfrage nach traditionellen sicheren Anlagen hindeutet. „Mit der sinkenden Inflation hat der Ansturm auf sichere Anlagen nachgelassen“, bemerkte CryptoQuant. „Der Metallmarkt signalisiert stillschweigend: ‚Wir warten ab.‘“
Dem Datenbericht zufolge Bitcoin -Kurs kurz nach Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (VPI) an, fiel dann kurzzeitig, erholte sich anschließend und stieg weiter. CryptoQuant erklärte , dieses Muster sei classic Ankündigungsvolatilität: „Schnelle Kursbewegung, schnelle Korrektur, dann entwickelt sich der eigentliche Trend.“
Im Analysebericht von CryptoQuant lag Bitcoin rund 8 % unter seinem Allzeithoch. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war der Kurs jedoch auf 9,26 % und hinkte in puncto Dynamik weiterhin hinter Aktien her. Das Analyseunternehmen deutete jedoch an, dass sich die veränderte Stimmung an den traditionellen Märkten auch auf Kryptowährungen auswirken könnte. „Die Risikobereitschaft ist zurück“, hieß es, „aber noch nicht vollständig im Kryptobereich.“
Die Risikobereitschaft kehrt zurück
Die Inflationszahlen scheinen die Bereitschaft der Anleger, wieder in Wachstums- und Spekulationsanlagen zu investieren, wiederbelebt zu haben. Dies stellt eine Abkehr von der defensiven Stimmung dar, die die Märkte zu Beginn des Quartals dominierte.
Berichten zufolge sorgten die VPI-Daten für einen zusätzlichen Schub für die ohnehin schon optimistische Marktstimmung und trieben sowohl Aktien als auch Kryptowährungen in Erwartung eines akkommodierenderen geldpolitischen Kurses nach oben.
Die Daten von CryptoQuant deuten darauf hin, dass die institutionellen Zuflüsse noch nicht das Tempo des vorangegangenen Marktzyklus erreicht haben.
Warten auf das Urteil
Das Zusammenspiel zwischen makroökonomischen Trends und digitalen Vermögenswerten hat sich zunehmend intensiviert. Wie CryptoQuant hervorhob, ist eine nachlassende Inflation gepaart mittronWachstum die ideale Kombination für Aktien. Gleichzeitig stellte das Unternehmen jedoch fest, dass der Kryptomarkt diesen Trend noch nicht vollständig aufgeholt hat.
Dies zeigt auch, dass institutionelle und private Anleger zwar Anzeichen einer Erholung ihrer Investitionen erkennen lassen, dieser Anlageklasse aber trotz verbesserter makroökonomischer Bedingungen weiterhin mit Vorsicht begegnen. Bitcoin spiegelt zwar weiterhin risikofreudige Trends wider, doch die jüngsten Marktentwicklungen zeigen, dass er nach wie vor stark von Liquiditätsdynamiken und dem Tempo der geldpolitischen Änderungen der US-Notenbank beeinflusst wird.
CryptoQuant brachte es so auf den Punkt: „Die Aussage dieses Verbraucherpreisindexes“ ist, dass die Inflation nachlässt, die Aktienkurse Rekordhochs erreichen, die Metallpreise stabil bleiben und Bitcoin zwar hinterherhinkt, aber im Aufwind ist.

