Bitcoin Mining hat in letzter Zeit eine erneute Konzentration erlebt, die an die Situation von 2013 erinnert. In den vergangenen 72 Stunden kontrollierten Antpool und Foundry USA zusammen beachtliche 51,43 % der gesamten Hashrate von Bitcoin. Ein solches Maß an Kontrolle ist seit 2013dent, als Mining-Pools wie Ghash und Btc Guild 55 % der Hashrate des Netzwerks beherrschten.
Bitcoin Mining-Konzentration erreicht Höchststand 2013
Ein bemerkenswerterdent im März 2013 war einedentAbspaltung der Blockchain, die dazu führte, dass BTC Guild mit Entwicklern zusammenarbeitete, um die Software zurückzusetzen. Dies löste Debatten über die Dezentralisierung aus und warf unbequeme Fragen zum Protokoll auf. Heute, einige Jahre später, spiegelt die kombinierte Hashrate von Antpool und Viabtc zwar die Dominanz von 2013 wider, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Es gab keine Abspaltung der Blockchain mehr.
Die jüngste Konzentration von Mining-Leistung hat die Bedenken innerhalb der Community neu entfacht und den Fokus von potenziellen 51%-Angriffen auf Fragen der Zensur bei Hashrate- und Konsensdiskussionen verlagert. Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums hat Kryptoadressen auf die schwarze Liste gesetzt und Minern damit die Möglichkeit gegeben, selbst zu entscheiden, welche Transaktionen sie verarbeiten. Als Reaktion auf den regulatorischen Druck produzierte das nordamerikanische Mining-Unternehmen Marathon zunächst OFAC-konforme Blöcke, gab diese Praxis jedoch nach der Einführung von Taproot wieder auf.
Herausforderungen und Parallelen bei den Dezentralisierungsbemühungen
F2pool, derzeit der viertgrößte Mining-Pool, wurde für das Filtern von Transaktionen mit OFAC-sanktionierten Adressen kritisiert, stellte diese Praxis jedoch nach Protesten aus der Community ein. Auch Ocean Pool, unterstützt von Jack Dorsey und geleitet vom Bitcoin Core-Entwickler Luke Dashjr, sah sich Kritik ausgesetzt, weil er Transaktionen im Zusammenhang mit Coinjoin-Datenschutzmethoden und Ordinal-Inschriften zensierte. Trotz eines leichten Rückgangs der Hashrate infolge der Kritik blieb die Hash-Leistung von Ocean Pool über 450 Petahash pro Sekunde (PH/s).
Die sich stetig wandelnde Landschaft des Bitcoin -Minings, geprägt von schwankender Zentralisierung und zunehmenden Bedenken hinsichtlich Transaktionszensur, unterstreicht die Dynamik des Ökosystems. Sie erfordert kontinuierliche Wachsamkeit und Überwachung. Ein Vergleich der aktuellen Situation mit den Vorjahren offenbart interessante Muster. Im Jahr 2016 hielten die beiden größten Mining-Pools lediglich 32,25 % der Hashrate, während in den Jahren 2017, 2018 und 2019 keine derart starke Zentralisierung zu beobachten war. In den Jahren 2020, 2021 und 2022 begann sich Bitcoin -Mining-Pool-Zentralisierung jedoch wieder zu verstärken. Bereits im Juni 2022 verfügten Foundry USA und Antpool über 38,47 % der gesamten Hashrate.
Während die Community mit Herausforderungen für Dezentralisierungsgedanken von Bitcoin , müssen Befürworter der Dezentralisierung eine kontinuierliche Debatte über die Integrität des Netzwerks und die Zukunft des Bitcoin Minings gewährleisten. Die Parallelen zu 2013 verdeutlichen, wie wichtig ein ausgewogenes Verhältnis der Hashrate ist, um die Prinzipien der Dezentralisierung im Bitcoin Netzwerk zu wahren. Der aktuelle Zustand des Bitcoin -Minings spiegelt ein dynamisches Ökosystem wider, in dem Zentralisierungsbedenken und Fragen der Transaktionszensur im Fokus stehen.

