Zusammenfassung (TL;DR)
- Die Standard Chartered Bank wird mit der BC Group aus Hongkong zusammenarbeiten, um ein Krypto-Brokerhaus an die Börse zu bringen.
- Wie ein Brokerhaus die institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen fördern wird.
- Die britischen Regulierungsbehörden gehen weiterhin hart gegen Kryptowährungen vor.
Die Bankenriesen Standard Chartered in Großbritannien planen die Gründung eines Krypto-Brokerhauses, in dem institutionelle Anleger in Kryptowährungen investieren können, sowie einer Börse für Privatanleger in Großbritannien und Europa.
hat die Innovations- und Venture-Einheit der Bank, SC Ventures, mit der BC Group, der Muttergesellschaft der in Hongkong regulierten Kryptobörse OSL, geschlossen.
Standard Chartered Bank und die BC Group planen die Gründung eines Joint Ventures in Großbritannien, um institutionelle Händler mit Kontrahenten zu verbinden und ihnen den Handel mit Kryptowährungen zu ermöglichen. Die beiden Unternehmen wollen vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im vierten Quartal 2021 ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen.
Das Krypto-Brokerhaus soll von Usman Ahmad, dem Chief Information Officer der BC Group, geleitet werden. Er wird als CEO fungieren, während Nick Philpott, ehemaliger Executive Director von Standard Chartered, die Position des COO des Joint-Venture-Brokerhauses übernehmen wird.
Neue Krypto-Brokerage soll institutionelle Investitionen verbessern
Ein hochrangiger Vertreter der britischen Bank, Alex Manson, sagte, dass digitale Vermögenswerte gekommen seien, um zu bleiben, und zeigte sich zuversichtlich, dass die gemeinsame Partnerschaft dazu beitragen werde, die Akzeptanz auf den institutionellen Märkten zu steigern.
Er sagte, das Brokerhaus werde dazu beitragen, eine sichere Einführung und einen sicheren Handel durch die größten und anspruchsvollsten Investoren der Welt zu ermöglichen.
Über die Partnerschaft hinaus planen die britischen Bankenriesen die Gründung eines institutionellen Krypto-Verwahrungsdienstes namens Zodia Custody.
Sie haben außerdem in das Schweizer Blockchain-Unternehmen Metaco investiert und arbeiten mit der Bank von Thailand und der Hong Kong Monetary Authority zusammen, um die Interoperabilität von Blockchain-Systemen für grenzüberschreitende Geldtransfers zu erforschen.
Britische Regulierungsbehörden bleiben hart gegenüber Bitcoin
Kürzlich haben führende Banken in dem europäischen Land wie Barclays, Starling und Monzo aufgrund von Befürchtungen hinsichtlich Finanzkriminalität Überweisungen an Krypto-Wallets ausgesetzt
dentzufolge verloren die Einwohner des Landes im vergangenen Jahr über 60 Millionen Pfund durch Anlagebetrug in sozialen Medien, wobei fast die Hälfte dieser Betrugsfälle in irgendeiner Weise mit Kryptowährungen zusammenhing. Dies ist einer der Gründe, warum die Banken beschlossen haben, Überweisungen an Krypto-Wallets vorübergehend auszusetzen.

