Das australische Startup Helio hat die Genehmigung erteilt, Kredite gegen Kryptowährungen zu vergeben. Die australische Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) hat dem Unternehmen eine australische Kreditlizenz (Australian Credit License, ACL) erteilt, unter der es operieren wird. Dadurch können Inhaber von Kryptowährungen einen festen Geldbetrag erhalten und gleichzeitig ihre digitalen Coins als Sicherheit hinterlegen.
Zudem ist der Verbraucher durch die Gesetze und Verordnungen des australischen Verbraucherschutzgesetzes (ACL) und der australischen Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) geschützt. Das Unternehmen wurde von John O'Shea gegründet, der behauptete, als erstes in Australien kryptogedeckte Kredite angeboten zu haben. Digitale Vermögenswerte spielen in Australien eine große Rolle; täglich werden Kryptowährungstransaktionen im Wert von rund drei Millionen Dollar abgewickelt.
Die Plattform akzeptiert gängige Kryptowährungen wie XRP, LTC und BTC und bietet den Kunden die Möglichkeit, das Beleihungsverhältnis (Loan-to-Value Ratio, LTV) selbst zu wählen. Wenn ein Nutzer beispielsweise einen Kredit über zehntausend australische Dollar mit einem LTV von dreißig Prozent (30 %) aufnehmen möchte, hinterlegt der Kreditnehmer fast 8 BTC als Sicherheit.
Der effektive Jahreszins beträgt in diesem Fall 17 % bei einer monatlichen Rate von 350 australischen Dollar. Um die Berechnungen besser nachvollziehen zu können, bietet die offizielle Website des Unternehmens einen Rechner an, der verschiedene Kreditvarianten anzeigt. Der Mindestkreditbetrag liegt bei 1.000 AUD.
Im Gespräch mit den Medien erklärte der CEO, dass er glaube, dies könne sich für den Staat als vorteilhaft erweisen, da er darin eine Chance sehe, von etwas zu profitieren, das so begehrt, aber gleichzeitig so unterversorgt sei.
Kryptowährungskredite in Australien