Neue ForschungsergebnissedentIdentitätsprüfungsunternehmens Jumio zeigen eine wachsende Besorgnis unter Amerikanern über den Einfluss von KI und Deepfakes auf die bevorstehenden Wahlen. Für die Studie wurden über 8.116 erwachsene Verbraucher aus Großbritannien, den USA, Singapur und Mexiko befragt.
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Die Studie ergab, dass 72 % der Amerikaner befürchten, KI und Deepfakes könnten die Wahlen in ihrem Land negativ beeinflussen. Dies geht einher mit wachsender Besorgnis hinsichtlich der Zuverlässigkeit von Online-Medien: 70 % der US-Teilnehmer äußerten größere Zweifel als bei der vorherigen Wahl.
Deepfakes untergraben das Vertrauen in Politiker und Medien
Deepfakes sind noch gefährlicher, da sie künstliche Intelligenz nutzen, um täuschend echt wirkende gefälschte Videos zu erzeugen. Sie untergraben das Vertrauen der Bevölkerung in Politiker und Medien und verwirren die Menschen hinsichtlich echter und gefälschter Nachrichten.
Die globale Umfrage zeigt auch, dass das Vertrauen in diedentDeepfakes zu erkennen, sehr unterschiedlich ist. Laut der Umfrage sind weltweit nur 46 % der Befragtendent , einen Deepfake eines Politikers oder Stars erkennen zu können. In den USA liegt dieser Wert bei 37 %. Neben den Unterschieden in der Treffsicherheit bei derdentvon Deepfakes gibt es auch Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Von den über 55-Jährigen sind nur 22 % zuversichtlichdent Fake News von echten Nachrichten unterscheiden zu können.
Es ist außerdem wichtig zu erwähnen, dass junge Männer zwischen 18 und 34 Jahren am zuversichtlichsten sind, Deepfakesdentzu können (75 %). Frauen zwischen 35 und 54 Jahren hingegen sind am wenigstendentdentNur 52 % von ihnen glauben, eine Fälschungdentzu können.
Das Vertrauen in politische Online-Nachrichten erreicht einen neuen Tiefpunkt
Die Studie zeigt außerdem, dass die Glaubwürdigkeit politischer Online-Nachrichten stark skeptisch beäugt wird. Weltweit vertrauen derzeit nur 43 % der Konsumenten den politischen Nachrichten, auf die sie online stoßen, trotz des hohen Risikos von Deepfakes. In den USA ist dieses Vertrauen mit lediglich 32 % sogar noch geringer.
„Da in diesem Jahr die Hälfte der Weltbevölkerung an Wahlen teilnimmt, erfordern der potenzielle Einfluss und die Auswirkungen von generativer KI und Deepfakes unsere sofortige Aufmerksamkeit.“
Jumio-CEO Robert Prigge
Die Studie untersucht auch, inwieweit die Öffentlichkeit den Regierungen bei der Regulierung von KI vertraut. Weltweit sind derzeit nur 43 % der Befragtendent , dass ihre Regierungen KI regulieren können. In den USA und Großbritannien liegt dieser Wert mit 31 % bzw. 26 % sogar noch niedriger.

