In einer bahnbrechenden Zusammenarbeit zwischen der Universität Malaga (UMA) und Keysight haben Forscher erfolgreich ein künstliches Intelligenz-/maschinelles Lernmodell (KI/ML) entwickelt, das die drahtlose Kommunikation im kommenden Zeitalter der 6G-Systeme revolutionieren soll.
Diese Spitzentechnologie verspricht eine Optimierung der drahtlosen Leistung durch Verbesserung der Genauigkeit der Kanalzustandsinformationen (CSI), einer entscheidenden Komponente für die Aufrechterhaltung zuverlässiger Kommunikation mit hohen Datenraten und Mehrantennensystemen.
UMA und Keysight sind Vorreiter bei der KI-Integration zur Verbesserung von CSI
Forscher der UMA haben in Zusammenarbeit mit Keysight die Herausforderung der Optimierung der drahtlosen Leistung angegangen, indem sie sich auf den rechen- und ressourcenintensiven Prozess der Berechnung und Meldung präziser Kanalzustandsinformationen (CSI) konzentrierten. Dieser Aspekt der drahtlosen Kommunikation, der traditionell einen Flaschenhals darstellte, bietet sich nun ideal für die Integration von KI- und ML-Technologien an.
Die Zusammenarbeit führte zur Entwicklung eines KI/ML-Modells zur Verbesserung des CSI-Feedbacks für 6G-Systeme. Keysight entwickelte gemeinsam mit UMA eine digitale Zwillingsplattform, die die Leistungsfähigkeit von ML-Modellen.
Diese Plattform, die mit dem Modellierungstool PathWave System Design (SystemVue) von Keysight integriert ist, ermöglicht es Forschern, das Modell unter einer Vielzahl von Bedingungen zu evaluieren, einschließlich Fading-Profilen und anderen kritischen Testszenarien.
Die Bedeutung dieser Entwicklung liegt in ihrer Fähigkeit, traditionelle Ansätze durch die Nutzung der Leistungsfähigkeit von KI und ML zu übertreffen und so den Weg für effizientere und adaptivere drahtlose Systeme zu ebnen.
Branchenweite Einführung: Keysights SystemVue-Schnittstelle
Als wichtiger Schritt hin zu einer breiten Akzeptanz hat die Zusammenarbeit zur Entwicklung einer Schnittstellenschicht geführt, die Keysights SystemVue nahtlos mit jedem KI/ML-Algorithmus verbindet, der gängige KI/ML-APIs und -Frameworks verwendet.
Dieser Durchbruch bedeutet, dass die gesamte Branche nun die Leistungsfähigkeit von KI bei der Optimierung der drahtlosen Kommunikation nutzen kann, da die Schnittstelle die Tür für die einfache Integration verschiedener Algorithmen in Keysights SystemVue öffnet.
Diese innovative Schnittstelle ermöglicht Flexibilität beim Einsatz verschiedener KI/ML-Algorithmen und bietet der Branche die Werkzeuge, um drahtlose Systeme an ihre individuellen Anforderungen anzupassen und zu verbessern.
In einem gemeinsamen Bestreben, branchenweite Standards voranzutreiben und eine nahtlose Integration dieser bahnbrechenden Technologie zu gewährleisten, arbeiten Keysight und UMA aktiv zusammen, um ihre Ergebnisse dem Normungsgremium des 3rd Generation Partnership Project's Radio Access Network (3GPP RAN-1) für Release 18 vorzulegen.
Ziel dieser Initiative ist es, globale Standards für die Integration von KI-gestütztem CSI-Feedback in 6G-Systeme zu etablieren, die Interoperabilität zu fördern und den Weg für eine neue Ära der drahtlosen Kommunikation zu ebnen.
Das Engagement der Kooperation, das 3GPP RAN-1-Standardisierungsgremium einzubeziehen, spiegelt das Bestreben wider, sicherzustellen, dass diese Innovation zu einer allgemein akzeptierten und implementierten Lösung in der Telekommunikationsbranche wird.
Die Zusammenarbeit zwischen UMA und Keysight stellt einen Meilenstein in der drahtlosen Technologie dar, insbesondere im Hinblick auf 6G-Systeme. Durch die erfolgreiche Integration von KI und ML in die Optimierung von Kanalzustandsinformationen haben die Forscher neue Möglichkeiten für eine zuverlässige und leistungsstarke drahtlose Kommunikation eröffnet.
Mit der von Keysight entwickelten Schnittstelle verfügt die Branche nun über eine standardisierte und anpassungsfähige Lösung, um das Zeitalter KI-gestützter drahtloser Systeme einzuleiten, die das Potenzial haben, die Zukunft der Kommunikation neu zudefi.

