Miles Jennings wurde zum Leiter der Abteilung für politische Angelegenheiten bei a16z Crypto ernannt. Er folgt auf Brian Quintenz, der für den Vorsitz der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC) nominiert wurde. Gründungspartner Chris Dixon gab dies am Dienstag bekannt und hob Jennings' Verantwortung für die Ausgestaltung der politischen Position des Unternehmens seit 2021 hervor.
@milesjennings als Leiter der Abteilung für politische Angelegenheiten bei @a16zcrypto bekanntzugeben . Seit 2021 prägt er unsere politischen Ansichten, und diese Rolle setzt diese Arbeit fort.
Da @BrianQuintenz der @CFTC zurücktritt , sind wir dankbar für seine Führungsqualitäten und freuen uns…
— Chris Dixon (@cdixon) 18. März 2025
Jennings ist seit über drei Jahren als General Counsel des Fonds tätig und verfügt über tracjuristische Erfahrung. Vor seiner Tätigkeit bei a16z Crypto war er Partner bei Latham & Watkins und spezialisierte sich auf Regulierung und Compliance.
Der Führungswechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kryptoregulierung in Washington verstärkt in den Fokus rückt. Regulierungsinitiativen zu Stablecoins, Marktstrukturen und anderen Aspekten der Kryptowährungsbranche stehen im Mittelpunkt intensiver Diskussionen im Kongress. Die neue Gesetzgebung beinhaltet den Versuch, eine Kryptosteuerregelung aus der Biden-Ära aufzuheben
Brian Quintenz, der bei a16z Crypto maßgeblich an politischen Initiativen beteiligt war, kehrt Berichten zufolge in den öffentlichen Dienst zurück. Trump nominierte ihn im Februar für den Vorsitz der CFTC, die Bestätigung durch den Senat steht jedoch noch aus. Quintenz war von 2017 bis 2021 Kommissar bei der Derivateaufsichtsbehörde und spielte eine entscheidende Rolle bei der Freigabe von bitcoin und Ether-Futures-trac.
SEC und CFTC bündeln ihre Kräfte bei der Krypto-Regulierung
Die CFTC und die SEC haben nach einer Phase der Inaktivität kürzlich wieder aufgenommen . Caroline Pham, die amtierende Vorsitzende, hob auf dem Future of FinTech Symposium des Milken Institute positiv hervor, dass die Behörden die Diskussionen auf Mitarbeiterebene wieder aufgenommen haben. Sie betonte, dass der Schwerpunkt künftig stärker auf gemeinsamen Bemühungen zur Ausarbeitung von Leitlinien für die neuen Regulierungen liegen sollte.
„Wir haben in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet, und ich freue mich darauf, wieder zum Normalbetrieb zurückzukehren.“
Pham.
SEC-Kommissarin Hester Peirce bekräftigte diese Ansicht und betonte, dass die Zuständigkeiten defidefiniert und Überschneidungen vermieden werden müssten. Sie erklärte, dass Nutzer und Investoren bei der Regulierung sie betreffender Angelegenheiten ein Mitspracherecht haben sollten. Peirce merkte zudem an, dass eine der wichtigsten Aufgaben darin bestehe, die Rolle der SEC bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte zu defi.
Die CFTC schlug kürzlich eine zweiwöchige Nachfrist vor, sofern Unternehmen, die gegen die Vorschriften verstoßen haben, angemessene Vergleichsangebote unterbreiten. Wie Bloomberg berichtete , stellte Pham klar, dass Fälle von Betrug und Marktmanipulation nicht unter diese Regelung fallen. Pierce merkte zudem an: „Wir wollen weg von einem rein auf Durchsetzung basierenden Regulierungsansatz und die Politikgestaltung wieder stärker in den Vordergrund rücken.“
Die Behörde hat während Trumps Präsidentschaft eine wichtigere Rolle bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte übernommen, darunter die Aufsicht über Bitcoin und Ethereum -Spot-ETFs. Die CFTC tracin diesem Jahr auch die Aktivitäten im wachsenden Markt für Kryptooptionen.

