Das Interview des Fed-Vorsitzenden in der Sendung „60 Minutes“ befeuert das Bitcoin Bullenszenario

Ein Interview mit dem Vorsitzenden der US-Notenbank ist nie langweilig. In der neuesten Folge der Sendung „60 Minutes“ auf CBS war der amtierende Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, zu Gast. Die Sendung verdeutlichte, wie die Zentralbanken inmitten der anhaltenden COVID-19-Pandemie erneut im Fokus stehen. Da die Wirtschaften unter enormem Druck stehen, blickt die Welt auf die Zentralbanken, die den Abschwung mithilfe der ihnen zur Verfügung stehenden vielfältigen Finanzinstrumente eindämmen sollen.
Sehen Sie das Interview mit Vorsitzendem Powell bei @60Minutes. Das vollständige Transkript des Interviews finden Sie hier: https://t.co/g1Ba5JNY4Ahttps://t.co/Uf0eQ24iVj
— Federal Reserve (@federalreserve) 17. Mai 2020
Kritiker der Zentralbanken bezweifeln zunehmend deren Fähigkeit, die COVID-19-Pandemie einzudämmen. Zentralbanken müssen einen komplexen Dschungel regulatorischer Hürden bewältigen, um die Wirtschaft anzukurbeln und gleichzeitig Inflation, Deflation, Börsencrashs und übermäßigen Optimismus zu kontrollieren. Doch das Interview in der Sendung „60 Minutes“ sorgt bei einer Gruppe für große Begeisterung: Bitcoin Anhänger.
Das Interview mit dem Fed-Vorsitzenden liefert subtile Einblicke in die Kryptoindustrie
Das Interview des Fed-Vorsitzenden mit „60 Minutes“ findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Anleger den Märkten mit Sorge begegnen. In dem 15-minütigen Interview versuchte Herr Powell, die Öffentlichkeit hinsichtlich der jüngsten Maßnahmen der US-Notenbank zu beruhigen.
Powell hofft auf eine V-förmige Erholung in der zweiten Jahreshälfte 2020. Er fügt hinzu, dass die Federal Reserve Billionen von Dollar in die Märkte gepumpt hat, um die Liquidität zu erhöhen, und dass der Zentralbank noch genügend Mittel zur Stützung der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Bei Bedarf kann ein noch umfangreicheres Konjunkturprogramm aufgelegt werden. Art und Umfang der von der Fed bereitgestellten Kreditprogramme sind unbegrenzt.
Für die meisten Anleger mag das Interview des Fed-Vorsitzenden beruhigend wirken, doch Krypto-Fans ziehen daraus andere Schlüsse. Für einen eingefleischten Bitcoin Bullen bedeuten diese Worte nichts weniger als das Ende des Fiatgeldes und den Beginn der Krypto-Ära.
Die Argumente für Bitcoin Bullenmarkt werden mit jedem Tagtron
Das Bitcoin positive wird dadurch begünstigt, dass weitere Konjunkturmaßnahmen der US-Notenbank die Inflation anheizen und somit den Wert des Fiatgeldes mindern können. Glaubt man den Aussagen des Fed-Vorsitzenden in einem Interview, könnte das Drucken von Billionen Dollar zur Ankurbelung des Währungssystems nach der COVID-19-Pandemie negative wirtschaftliche Folgen haben.
Im Gegenteil, Bitcoinlassen sich nicht einfach aus dem Nichts erschaffen. Kryptowährungen können deutlich effizienter gesichert, übertragen und sogar skaliert werden. Das Vertrauen in die US-Notenbank wird weiter schwinden, wenn sie auf unnötiges Gelddrucken zurückgreift.
Krypto-Enthusiasten mögen Powells Worte ihren Argumenten anpassen, doch es steht außer Frage, dass übermäßiges Gelddrucken zu hoher Inflation führen kann. In einem solchen Szenario könnte ein begrenztes Bitcoin Angebot zweifellos von Vorteil sein.
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Gurpreet Thind
Gurpreet Thind absolviert einen Master in Elektrotechnik an der Universität Ottawa. Seine Forschungsinteressen umfassen Informationstechnologie, Programmiersprachen und Kryptowährungen. Mit besonderem Interesse an Blockchain-basierten Architekturen untersucht er die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Währungen als Finanzsystem der Zukunft. Er begeistert sich für das Erlernen neuer Sprachen, Kulturen und sozialer Medien.
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