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YouTube startet ein neues Verfahren zur Entfernung von KI-Videos, die Ihnen ähneln

VonRanda MosesRanda Moses
Lesezeit: 2 Minuten
YouTube hat ein neues Verfahren zum Entfernen von KI-Videos, die Ihnen ähneln

Ein Mann hält ein Handy mit einem YouTube-Logo in der Hand.

  • YouTube hat ein neues Verfahren eingeführt, mit dem Nutzer die Entfernung von KI-Inhalten beantragen können, die ihnen in Aussehen oder Stimme ähneln. 
  • Das Unternehmen gibt den Urhebern 48 Stunden Zeit, die Inhalte zu bearbeiten oder zu entfernen. 
  • YouTube berücksichtigt bei der Überprüfung der Inhalte viele Faktoren. 
  • Darin wurde festgestellt, dass Datenschutzverletzungen nicht mit Verstößen gegen die Community-Richtlinien vergleichbar sind.

YouTube hat ein neues Verfahren eingeführt, mit dem Nutzer die Entfernung von KI-generierten oder synthetischen Inhalten beantragen können, die einem Menschen ähneln. Das neue Verfahren ist Teil der Datenschutzrichtlinien und ermöglicht es Nutzern, ihre Privatsphäre und persönlichen Daten auf der Plattform zu schützen.  

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Das Unternehmen hat das neue Verfahren letzten Monat stillschweigend und ohne große Ankündigung in den sozialen Medien eingeführt. Die neue Datenschutzrichtlinie ist Teil von YouTubes Strategie für verantwortungsvolle KI-Innovationen. Vor einigen Monaten veröffentlichte die Videoplattform ein neues Tool im Creator Studio, das Content-Ersteller dazu verpflichtet, KI-generierte Inhalte als synthetisch oder verändert zu kennzeichnen. 

YouTube wird Inhalte entfernen, die Ihr Gesicht oder Ihre Stimme imitieren

Letzten Monat veröffentlichte YouTube einen Blogbeitrag über ein neues Verfahren für Datenschutzbeschwerden zu KI-generierten oder synthetischen Inhalten. Nutzer können damit die Entfernung von KI-Inhalten beantragen, die ihr Gesicht oder ihre Stimme imitieren. Das Technologieunternehmen betrachtet die Verwendung solcher Inhalte als Verletzung der Privatsphäre. YouTube akzeptiert ausschließlich Beschwerden von Nutzern, die ihre Inhalte selbst erstellt haben.

Beschwerden Dritter werden akzeptiert, wenn die betroffene Person minderjährig ist, keinen Zugang zu einem Computer hat, besonders schutzbedürftig ist oder verstorben ist. YouTube wird die Inhalte nicht sofort entfernen, sondern mehrere Schritte einleiten. Zunächst wird der Urheber benachrichtigt und erhält 48 Stunden Zeit zum Handeln. Der Urheber kann das Video löschen, bearbeiten oder die Gesichter der betroffenen Personen unkenntlich machen.

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Wenn der Ersteller das Video innerhalb von 48 Stunden entfernt, schließt YouTube die Beschwerde. Andernfalls prüft ein Team den Inhalt und kann die Entfernung des Videos oder personenbezogener Daten aus Titel, Beschreibung und Tags verlangen. Das Unternehmen wies darauf hin, dass das Umschalten auf privat nicht automatisch dessen Löschung bedeutet, da das Video jederzeit wieder öffentlich werden kann. 

YouTube berücksichtigt bei der Bewertung von Anfragen zahlreiche Faktoren. Beispielsweise wird geprüft, ob das Video KI-generierte Inhalte enthält, die als echt durchgehen, oder ob die anfragende Persondentwerden kann. Auch wird bewertet, ob es sich um Parodie oder Satire handelt, wenn eine bekannte Persönlichkeit vorkommt.    

Datenschutzverletzungen sind etwas anderes als Streiks

YouTube nutzt künstliche Intelligenz, um Kommentare zusammenzufassen, Fragen zu Videos zu beantworten und Videos zu empfehlen. Die Kennzeichnung eines Videos als KI-generiert schützt es nicht vor der Löschung, da die Inhalte den Community-Richtlinien entsprechen müssen. Das Unternehmen bestraft Urheber nicht für Datenschutzverstöße bei synthetischen Inhalten. 

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Die Videoplattform stellte klar , dass zwischen Datenschutzverletzungen und Verstößen gegen die Community-Richtlinien ein Unterschied besteht. Eine Datenschutzbeschwerde führt nicht automatisch zu einer Verwarnung. YouTube wird jedoch weiterhin gegen Nutzer vorgehen, die wiederholt gegen die Datenschutzrichtlinien verstoßen. In seinen Datenschutzrichtlinien heißt es: „…Wir nehmen den Schutz unserer Nutzer sehr ernst und sperren Konten, die gegen die Privatsphäre anderer verstoßen.“


Cryptopolitan Berichterstattung von Randa Moses

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Randa Moses

Randa Moses

Randa Moses ist Redakteurin und Reporterin bei Cryptopolitan und berichtet über Technologie, KI, Robotik, Kryptowährungen, Betrug und Hackerangriffe. Sie ist seit 2017 in der Krypto-Branche tätig und arbeitete zuvor bei Forward Protocol, AmaZix und Cryptosomniac. Randa hat einen Abschluss in Elektrotechnik undtronvon der Universität Bradford.

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