YouTube Music hat angekündigt, eine neue KI-Funktion zu testen, die die Nutzerinteraktion verbessern soll. In einer aktuellen Mitteilung erklärte das Unternehmen, dass es die Funktion „KI-Musik-Moderator“ ausprobieren werde. Diese soll relevante Geschichten, Fan-Infos und Kommentare zu den aktuell gehörten Titeln liefern.
Dieser Schritt erfolgt zwei Jahre, nachdem Spotify die Einführung seines AI DJ angekündigt hatte. Dabei handelt es sich um eine Funktion, bei der eine kuratierte Musikauswahl zusammen mit KI-gestützten gesprochenen Kommentaren zu den tracund Künstlern präsentiert wird, an denen die Nutzer interessiert sind.
damals, Spotify die Funktion solle sicherstellen, dass man den Musikgeschmack der Nutzer kenne, damit der DJ beim Drücken des Buttons die passende Musik auswählen könne. Das Unternehmen verglich es mit einem „KI-DJ in der Hosentasche“.
YouTube Music testet seine neue KI-Moderatorfunktion
In einem Blogbeitragerklärt YouTube, dass die neuen KI-Hosts derzeit in den YouTube Labs, dem neuen Zentrum für KI-Experimente, getestet werden. Weiter heißt es, die YouTube Labs seien „eine neue Initiative zur Erforschung des Potenzials von KI auf YouTube“. Das neue KI-Labor soll Ähnlichkeiten mit den Google Labs aufweisen, Googles experimenteller Abteilung, in der Nutzer KI-Produkte in der Frühphase testen und Feedback geben können.
YouTube Labs steht allen Nutzern offen, das heißt, man benötigt kein Premium-Abonnement, um auf das neue Portal zuzugreifen. Das Unternehmen wies jedoch darauf hin, dass nur eine begrenzte Anzahl von Nutzern mit Wohnsitz in den USA die Testphase des Programms nutzen darf.
Dieser Schritt steht im Einklang mit YouTubes Hinwendung zu KI, da das Unternehmen die Implementierung mehrerer KI-Funktionen in der Hauptanwendung von YouTube angekündigt hat.
Anfang des Monats kündigte das Unternehmen die Veröffentlichung einer Reihe von KI-Tools für Content-Ersteller, darunter GenAI-Tools für die Erstellung von Shorts. YouTube setzt für Shorts eine angepasste Version von Veo 3 ein, Googles KI-Modell zur Umwandlung von Text in Video.
Darüber hinaus bietet es ein neues Remixing-Tool, die Funktion „Mit KI bearbeiten“ und viele weitere Tools. Mit der benutzerdefinierten Version Veo 3 Fast können Kreative Bewegungen aus einem Video auf ein Bild übertragen, ihren Videos verschiedene Stile hinzufügen und Objekte per Texteingabe in das Video einfügen.
Neue Funktionen und ein hartes Vorgehen gegen KI-Fehler
Kreative können mithilfe von Googles KI-Musikmodell Lyria 2 die Dialoge geeigneter Videos intracfür andere Shorts umwandeln. Das Unternehmen präsentierte außerdem neue und aktualisierte Tools in seinem Studio, mit denen Kreative ihre Kanäle und trac-Analysen verwalten können. Die im letzten Jahr angekündigte Funktion zur Erkennung von Personenabbildungen befindet sich nun in der offenen Beta-Phase. Sie soll Nutzern helfen, unautorisierte Videos, die ihr Gesicht verwenden, zu melden und entfernen zu lassen.
Zu den weiteren Funktionen gehören ein Countdown-Timer für Neuerscheinungen auf YouTube Music und die Möglichkeit für Nutzer, Dankesvideos zu veröffentlichen. Das Unternehmen prüft außerdem ein Pilotprogramm für US-Hörer, das ihnen Zugang zu exklusiven Merchandise-Artikeln von Künstlern ermöglichen soll. Laut YouTube können Video-Podcast-Ersteller in den USA dank KI-Vorschlägen zudem einfacher Clips erstellen.
Das Unternehmen kündigte an, dass im nächsten Jahr eine neue Funktion veröffentlicht werden soll, die Audio-Podcasts in Video-Podcasts umwandelt. Während YouTube mit diesen neuen Funktionen auf KI setzt, geht das Unternehmen gleichzeitig gegen missbräuchliche KI-generierte Inhalte vor. Kürzlich wurden die Richtlinien aktualisiert, um gegen Content-Ersteller vorzugehen, die mit unauthentischen Inhalten Einnahmen generieren, darunter massenproduzierte Videos und andere Arten von sich wiederholenden Inhalten.

