John Deaton, ein prominenter Anwalt für Kryptowährungen und lautstarker XRP Befürworter, sendet ein starkes Signal an die Anleger: Bitcoin ist immer noch ein Kauf – selbst bei einem Kurs von 106.000 Dollar.
Auf der Social-Media- Plattform Xversuchte Deaton kürzlich zu erklären, warum er die derzeit hohen Preise für vielversprechender hält als die Risiken. Sein Ansatz widerspricht der gängigen Meinung, man solle „günstig kaufen“. Er argumentiert vielmehr, dass die gesamtwirtschaftliche Lage und das langfristige Potenzial wichtiger seien als kurzfristige Kursentwicklungen.
Deaton gab bekannt, dass 80 % seines Vermögens in Bitcoin angelegt sind und sein durchschnittlicher Kaufpreis unter 25.000 US-Dollar liegt. Dennoch hält er den aktuellen sechsstelligen Bereich nicht für zu spät. Vielmehr seien die Kurse „asymmetrischer“, was bedeute, dass das Aufwärtspotenzial aufgrund der seiner Ansicht nach höheren potenziellen Gewinne im Vergleich zu den potenziellen Verlusten größer sei – trotz des höheren Preises.
Dies sagte er als Reaktion auf den Aufruf von David Bailey, dem CEO des Bitcoin Magazine, an die Öffentlichkeit, Geld zu beschaffen und noch heute Bitcoin zu kaufen. Deaton schloss sich Baileys Aufruf an, warnte jedoch davor, dass Menschen, die von Gehaltszahlung zu Gehaltszahlung leben, nicht ihr Zuhause riskieren oder Kredite aufnehmen sollten, um in Kryptowährungen zu investieren. Ungeachtet dessen ist er weiterhin der Ansicht, dass Bitcoin derzeit einer der besten Wertspeicher ist.
Deatons Kritikpunkte wurzeln in umfassenderen Sorgen um die Weltwirtschaft. Er nannte die steigende Staatsverschuldung in den USA, die Wiedereinführung der unter Trump eingeführten Zölle und die unaufhörliche Geldschöpfung der Zentralbanken als deutliche Warnsignale. Seiner Ansicht nach untergraben diese Faktoren zunehmend das Vertrauen in Fiatwährungen.
Für Deaton ist Bitcoin die Lösung. Er ist dezentralisiert, es werden nur 21 Millionen Coins produziert, und er kann weder von Regierungen manipuliert noch unbegrenzt gedruckt werden. „Bitcoin ist eine Absicherung gegen den Zusammenbruch von Fiatgeld“, sagte Deaton letzten Monat in einem Podcast-Interview.
Institutionen und Länder springen ein
Ein weiteres Element in Deatons Argumentation ist die Welle der institutionellen und sogar staatlichen Übernahme von Bitcoin.
Strategy (ehemals MicroStrategy) ist führend. Das Unternehmen machte durch seine aggressiven Bitcoin-Käufe Schlagzeilen. Es besitzt nun über 200.000 BTC, was einem Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar entspricht, und stockt seinen Bestand wöchentlich auf.
Allein in den letzten sieben Tagen wurden 16 Unternehmen in die wachsende Liste der Firmen aufgenommen, die Bitcoin in ihre Unternehmenskasse integrieren.
Doch nicht nur Unternehmen profitieren davon. Auch Regierungen nehmen Bitcoin zunehmend ernst. Der Abgeordnete Tim Burchett brachte im Kongress einen Gesetzentwurf ein, um Trumps Erlass zur Schaffung einer strategischen Bitcoin Reserve der USA in ein Gesetz umzuwandeln.
Auch Länder wie Pakistan, die Ukraine und Irland haben ähnliche Vorschläge im Blick und prüfen die Möglichkeit, BTC in ihren Währungsreserven oder Devisenplänen einzusetzen.
Kritiker stöhnen, als die Studien Fahrt aufnehmen
Doch nicht alle sind so optimistisch wie Deaton, auch wenn die Bewegung immer mehr an Fahrt gewinnt.
Dr. Peter Schiff, Ökonom, Goldbefürworter und bekannter Kritiker BitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoinBitcoinBitcoin BitcoinBitcoinnichts weiter als ein Hype sei. Er glaubt, dass Bitcoin nach wie vor keinen inneren Wert besitzt und viel zu unberechenbar ist, um ein sicherer Hafen zu sein.
Doch Deaton lässt sich davon nicht beirren. Er räumt ein, dass er einen „Bestätigungs- und Vermögenserhaltungsbias“ habe. Dennoch ist er weiterhin der Ansicht, dass Bitcoin in der heutigen politisch instabilen und wirtschaftlich turbulenten Welt die sicherste langfristige Anlage sei.
Deaton rät Anlegern, nicht nur auf Kursdiagramme zu achten. Stattdessen sollten sie sich fragen: Wohin steuert die Welt? Die Lösung, so Deaton, ist niemand anderes als Bitcoin.

