Die Zwillingsbrüder Cameron und Tyler WinkLevoss, die zu den Kryptowährungsmillionären zählen, unternehmen weitere Schritte zur Legitimierung der Kryptowelt, die Kryptowährungen wie Bitcoinzugrunde liegt.
Die Wink-Levoss-Zwillinge sorgten bereits für Schlagzeilen, als sie Mark Zuckerberg wegen der Gründung von Facebook verklagten. Sie gewannen den Prozess 2008 und erhielten von Facebook 65 Millionen US-Dollar. Sie warfen Zuckerberg vor, ihre Idee für eine Social-Media-Plattform gestohlen zu haben, als sie noch an der Harvard University studierten. Die Wink-Levoss-Zwillinge investierten letztes Jahr 11 Millionen US-Dollar in Bitcoin , dessen Wert auf über eine Milliarde US-Dollar gestiegen war.
Laut einem Bericht des Telegraph die Wink Levosses eine Branchenvereinigung namens „The Virtual Commodity Association“ mit dem Ziel, „Fairness, Transparenz, Risikomanagement und Liquidität zu fördern“.
Die TwinwinkLevosses hoffen, die Zustimmung der Branchenaufsichtsbehörden für die Selbstregulierungsorganisation zu gewinnen.
Vier große Kryptobörsen haben sich bereits dem Zusammenschluss angeschlossen, der aufgrund fehlender konkreter Regulierungen für virtuelle Währungen entstanden ist. Diese Vermögenswerte gelten als Grauzone. Kryptowährungen sind von Natur aus dezentralisiert. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und der angeblichen Beliebtheit bei Cyberkriminellen stehen Regulierungsbehörden ihnen skeptisch gegenüber.
Brian Quintenz, Mitglied der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission, bezeichnete diese Initiative als einen „positiven Schritt“ für die Kryptoindustrie. Quintenz erklärte außerdem, sie könne „einen bedeutenden Einfluss auf die Integrität und Glaubwürdigkeit dieses jungen Marktplatzes haben“.

