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Ein ehemaliger Mitarbeiter von Wells Fargo Advisors wurde wegen eines Krypto-Schneeballsystems in Höhe von 35 Millionen Dollar angeklagt

In diesem Beitrag:

Ein Krypto-Schneeballsystem mit einem Schaden von 35 Millionen US-Dollar hat Berichten zufolge 150 US-Investoren um ihr Geld gebracht. Die Opfer haben eine Sammelklage und Wells Fargo Advisors als Beklagte benannt. Wells Fargo Advisors, eine Tochtergesellschaft von Wells Fargo, ist derzeit das neuntgrößte Brokerhaus in den Vereinigten Staaten. Die Opfer werfen dem Unternehmen vor, die betrügerischen Handlungen eines Mitarbeiters nicht überprüft zu haben, was letztendlich zu dem besagten Krypto-Schneeballsystem führte.

Laut Gerichtsakten ist ein ehemaliger Mitarbeiter von Wells Fargo Advisors für den ausgeklügelten Betrug im Wert von 35 Millionen Dollar verantwortlich. James Seijas soll sich mit anderen Mitarbeitern zusammengetan haben, um die Firma Q3 zu gründen. Gutgläubige Anleger wurden dann dazu verleitet, in das betrügerische System zu investieren. Seijas rekrutierte einen approbierten Chirurgen namens Quan Tran und einen ehemaligen Mitarbeiter von UBS Securities namens Michael Ackerman.

Der Krypto-Ponzi-Betrug wurde geschickt unter dem Deckmantel professioneller Investitionen inszeniert

Die Anleger durchschauten den Betrug schnell und bemerkten, dass die Betrüger ihr gesamtes Geld für Shopping ausgegeben hatten. Die Angeklagten nutzten lediglich 10 Millionen Dollar für den Handel mit Kryptowährungen und missbrauchten den Rest für private Zwecke. Bemerkenswert ist, dass der Krypto-Schneeballsystem-Betrug raffiniert und mit heimtückischer Raffinesse geplant war. Siejas nutzte das Vertrauen in Wells Fargo Advisors aus. Da es sich um eine etablierte Brokermarke handelt, zögerten die Anleger nicht, ihr Geld abzuziehen. Quan Tran überzeugte seine Freunde aus dem medizinischen Bereich, an dem Betrug teilzunehmen.

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Die Q3-Gruppe sieht sich nun mit Anklagen wegen Verschwörung zum Betrug konfrontiert. Die Opfer werfen Wells Fargo Fahrlässigkeit vor und behaupten, das Unternehmen habe die betrügerischen Handlungen seiner Mitarbeiter nicht unterbunden. Ein solches Verhalten verstößt gegen die Personalrichtlinien des Brokerhauses. Dem Brokerhaus droht eine Anklage wegen mittelbarer Haftung.

Die steigende Zahl von Krypto-Ponzi-Betrügereien lässt Anleger nicht zur Ruhe kommen. Mit dem Wachstum des Kryptomarktes nehmen auch diese Betrügereien zu. Da sich der Kryptomarkt noch in einer Phase organischen Wachstums befindet, sind die regulatorischen Rahmenbedingungen im Vergleich zu traditionellen Finanzmärkten noch unklar. Anleger werden daher stets davor gewarnt, auf Betrugsmaschen mit hohen Renditeversprechen hereinzufallen.

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