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Die Aktienkurse der Wall-Street-Banken brachen vorbörslich ein, nachdem Trump eine Obergrenze von 10 % für Kreditkartenzinsen gefordert hatte

In diesem Beitrag:

  • Die Aktien von Banken fielen im vorbörslichen Handel stark, nachdem Donald Trump eine einjährige Obergrenze von 10 % für Kreditkartenzinsen ab dem 20. Januar 2026 gefordert hatte.
  • Citigroup, JPMorgan, Bank of America, American Express, Visa, Mastercard und Capital One verzeichneten allesamt Kursverluste, wobei Capital One mit 10 % den größten Rückgang hinnehmen musste.
  • Der Vorschlag muss noch vom Kongress verabschiedet werden, aber es gibt bereits ähnliche parteiübergreifende Gesetzesentwürfe, was dazu geführt hat, dass die Märkte das Risiko ernst genommen haben.

Die Aktien von Banken brachen am Montagmorgen ein, nachdemdent Donald Trump angekündigt hatte, die Kreditkartenzinsen für ein Jahr zu deckeln. Auf seinem Social-Media-Kanal „Truth Social“ veröffentlichte er folgende Erklärung: „Ab dem 20. Januar 2026 fordere ich alsdent der Vereinigten Staaten eine einjährige Obergrenze von 10 % für Kreditkartenzinsen.“

Die Märkte reagierten prompt. Citigroup verlor bereits vor Handelsbeginn 4,32 %. JPMorgan Chase gab um 2,64 % nach. Bank of America rutschte um 2,4 % ab. Visa verlor 1,71 %. Mastercard sank um 1,83 %. American Express brach mit einem Minus von 4,95 % am stärksten ein. Wells Fargo verlor 2,07 % und Morgan Stanley gab um 0,98 % nach.

PayPal versuchte sich zu erholen und notierte nur knapp über Null. Barclays in London brach um bis zu 4,8 % ein – der stärkste Tagesverlust seit Oktober. Capital One verlor innerhalb weniger Minuten 10 %.

Trumps 10%-Obergrenze überrascht Finanzgiganten

Trumps Beitrag war unmissverständlich. „Ab dem 20. Januar 2026 fordere ich alsdent der Vereinigten Staaten eine einjährige Obergrenze von 10 % für Kreditkartenzinsen“, schrieb er. Dann fügte er hinzu: „Wir werden nicht länger zulassen, dass die amerikanische Bevölkerung von Kreditkartenunternehmen abgezockt wird.“

Keine Angaben zur konkreten Umsetzung. Auch die Frage, was mit bestehenden Guthaben geschieht, wird nicht behandelt. Es handelt sich lediglich um eine Forderung. Rein formal bedarf es der Zustimmung des Kongresses. Doch es gibt bereits Unterstützung für diese Idee . Demokraten und Republikaner haben in der Vergangenheit Gesetzesentwürfe mit derselben 10%-Grenze eingebracht. Diese Idee kommt also nicht aus dem Nichts.

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Barclays wurde aus gutem Grund besonders hart getroffen. Die US-Bankentochter erzielt den Großteil ihres Umsatzes mit Kreditkarten. Sie hat 20 Millionen amerikanische Kunden. Das Angebot umfasst Kundenkarten, Geschäftskarten, Co-Branding-Karten – im Grunde das komplette Paket.

Sie haben vor Kurzem Gaps Kartenprogramm von Synchrony übernommen und auch das Kartengeschäft von GM an sich gerissen. Ja, sie sind tief drin. Deshalb machen sie Verluste.

Die Berichtswoche beginnt für den Sektor zu einem ungünstigen Zeitpunkt

Und jetzt kommt der Clou: Das alles geschah kurz vor Beginn der Berichtssaison der Großbanken. JPMorgan veröffentlicht seine Zahlen am Dienstagmorgen. Es wird erwartet, dass das Unternehmen erneut Rekordumsätze und -gewinne verzeichnen wird.

Am Mittwoch veröffentlichen Bank of America, Citigroup und Wells Fargo ihre Zahlen. Am Donnerstag folgen Goldman Sachs und Morgan Stanley. Analysten gehen davon aus, dass alle sechs Institute höhere Gewinne als im Vorjahr ausweisen werden. Sie erwarten zudem Rekordgebühren im Wertpapierhandel. Eine tracbildet Wells Fargo, deren Investmentbanking-Team kleiner ist. Doch auch sie dürften einen neuen Höchststand bei den Transaktionsgebühren verzeichnen.

Saul Martinez von HSBC sagte: „Alles steigt derzeit gleichzeitig.“ Er verwies auf vermehrte Kreditvergabe, Kursgewinne am Markt und deutliche Gewinnsprünge.

Letztes Jahr war ein Riesenerfolg. Der KBW Nasdaq Bank Index legte bis 2025 um 29 % zu. Der S&P 500 stieg hingegen nur um 17 %. Ebrahim Poonawala von der Bank of America sieht dieses Jahr als dritten Sieg in Folge für Banken. „Bereits Ende der 1990er-Jahre und Anfang der 2000er-Jahre übertrafen Banken den S&P 500 drei Jahre in Folge. Wir sehen Parallelen zu beiden Entwicklungen“, erklärte er seinen Kunden.

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Er sagte außerdem, die Gewinnsituation sei in diesem Jahr die beste seit dem Crash von 2008.

Das könnte erklären, warum Anleger letztes Jahr so ​​stark investierten. JPMorgan, Bank of America, Citigroup und Wells Fargo legten bis 2025 im Durchschnitt um 40 % zu. Doch nicht alles war auf die Gewinne zurückzuführen.

Steven Chubak von Wolfe Research analysierte die Situation: Nur ein Drittel davon stammte aus dem Gewinnwachstum. Der Rest hing davon ab, was die Menschen bereit waren, für diese Gewinne zu zahlen. Dieses Vertrauen hat gerade einen Dämpfer erhalten.

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