Zusammenfassung (TL;DR)
- VISA wird es Nutzern durch seine Partnerschaften ermöglichen, Kryptowährungen auszugeben
- Das Unternehmen ist Partnerschaften mit 60 Krypto-Unternehmen eingegangen
- Das Zahlungsunternehmen möchte seinen Beratungsdienst weltweit einführen
Immer mehr Nutzer schätzen die Möglichkeit, digitale Vermögenswerte zu besitzen. Denn diese bieten neben der Gewinnerzielung auch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Um Nutzern den Traum vom Ausgeben digitaler Vermögenswerte zu erleichtern, hat VISA eine neue Initiative für seine Plattform angekündigt. Laut dem Zahlungsriesen können VISA-Nutzer künftig weltweit bei über 80 Millionen Händlern mit Kryptowährungen bezahlen.
VISA arbeitet mit mehr als 60 Krypto-Investitionen zusammen
Cuy Sheffield, Leiter der Kryptoabteilung bei VISA, sprach am Montag in einem Interview über die Initiative und gab ein Update. Er erklärte, dass der Kryptobereich des Unternehmens in den letzten Jahren enorm gewachsen sei und mittlerweile über 100 Mitarbeiter in verschiedenen Funktionen beschäftige.
Sheffield erklärte außerdem, dass die Krypto- Sparte von VISA Partnerschaften mit über 60 Krypto-Investitionsunternehmen weltweit geschlossen hat. In seiner Stellungnahme führte er aus, dass VISA mit bekannten Krypto-Börsen zusammenarbeitet, um seinen Nutzern die Möglichkeit zu bieten, mit ihrer Karte digitale Vermögenswerte in über 60 Millionen Akzeptanzstellen weltweit auszugeben. Die Krypto-Karte ermöglicht es Nutzern, digitale Vermögenswerte bei verschiedenen VISA-Akzeptanzstellen zu verwenden. Dies geschieht, indem Händlern geholfen wird, die digitalen Vermögenswerte in den entsprechenden Gegenwert ihrer Fiat-Währung umzuwandeln.
VISA plant die Einführung eines Krypto-Beratungsdienstes
In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung gab VISA bekannt, dass das Unternehmen die Einführung einer Krypto-Investitionsberatung in Indien noch vor Monatsende erwägt. Daraufhin beantwortete Sheffield Fragen dazu, ob das Unternehmen einen dauerhaften Markteintritt in Indien anstrebt. Er erwähnte außerdem, dass, obwohl das Unternehmen zunächst nur an der Beratung von Investoren und Privatanlegern interessiert sei, einige Faktoren die Entscheidung beeinflussen.
Ein solcher Faktor ist der regulatorische Spielraum, den die Aufsichtsbehörden in diesen Ländern ihnen lassen. Indien befindet sich derzeit in Bezug auf die Regulierung des Kryptomarktes nicht in der besten Position, da noch immer Uneinigkeit darüber herrscht, wie dieser Bereich reguliert werden sollte. Sheffield schloss seine Ausführungen mit der Bemerkung, dass VISA schon seit Längerem an Dingen wie der Zahlungskarte arbeite und ihre SIM-Karte sehr bald weltweit verfügbar machen werde.

