Der US-Senat hat eine Regelung der Börsenaufsichtsbehörde (SEC) entschieden aufgehoben, die Finanzinstitute daran hinderte, sich an Kryptowährungsgeschäften zu beteiligen. Diese Regelung hatte Banken verpflichtet, die digitalen Vermögenswerte ihrer Kunden in ihren Bilanzen auszuweisen und durch entsprechendes Kapital zu decken – eine Maßnahme, die wegen ihrer innovationshemmenden Wirkung kritisiert wurde.
Der Senat stimmt mit überwältigender Mehrheit gegen die SEC-Regel
In einer wichtigen Entscheidung am 16. Mai stimmte mit 60 zu 38 Stimmen für die Resolution HJRes. 109, die das Staff Accounting Bulletin Nr. 121 der SEC für ungültig erklärt. Diese Entscheidung spiegelt einetronparteiübergreifende Ablehnung wider und unterstreicht einen breiteren gesetzgeberischen Widerstand gegen Überregulierung.
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Die Blockchain Association begrüßte dies als ein wegweisendes Zeichen gegen das, was als Hindernis für finanzielle Innovationen angesehen wird.
1/ Heute stimmte der Senat mit überwältigender überparteilicher Mehrheit für die Aufhebung von #SAB121, einem innovationsfeindlichen Rechnungslegungsbulletin, das 2022 von der SEC unrechtmäßig herausgegeben wurde.
— Blockchain Association (@BlockchainAssn) 16. Mai 2024
Das Verhältnis zwischen dem Kryptomarkt und der SEC war von Spannungen geprägt, gekennzeichnet durch anhaltende Rechtsstreitigkeiten und einen Regulierungsansatz, der von der Branche als übermäßig aggressiv wahrgenommen wird. Die jüngste Gesetzesinitiative stellt eine entscheidende Wende dar, da der Senat klar gegen eine der umstrittensten SEC-Regelungen Stellung bezieht.
Parteiübergreifende Unterstützung sah sichdentBedrohung durch ein Präsidentenveto gegenüber
Die Resolution erhielt im Senat, der derzeit von einer knappen demokratischen Mehrheit dominiert wird, parteiübergreifende Unterstützung. Hintergrund dieses legislativen Erfolgs ist jedoch die Warnung vondent Joe Biden vor einem möglichen Veto.
Am 8. Mai, noch vor der Verabschiedung der Resolution im Repräsentantenhaus, äußertedent Biden Bedenken hinsichtlich des Schutzes von Anlegern und des gesamten Finanzsystems. Sein Veto könnte den Gesetzentwurf zurück an den Kongress verweisen, wo eine Zweidrittelmehrheit erforderlich wäre, um seine Entscheidung zu überstimmen.
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„Es gibt eindeutig überwältigenden Widerstand gegen SAB 121, und ich forderedent Biden dringend auf, seine vorherige Absichtserklärung, gegen die Resolution sein Veto einzulegen, zu überdenken.“
Abgeordneter Mike Flood
Dieser Gesetzesvorschlag hat auch Diskussionen über die allgemeinen Auswirkungen auf die Kryptoregulierung ausgelöst. Die Abstimmung deutet auf mögliche Veränderungen in der zukünftigen Regulierung digitaler Vermögenswerte durch die SEC und die Commodity Futures Trading Commission hin.
Insbesondere soll der „Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act“, der diese regulatorischen Rollen klären soll, demnächst im Repräsentantenhaus diskutiert werden.
Die öffentliche Stimmung gegenüber Kryptowährungen ist schlecht
Die Blockchain Association wies auf das wachsende öffentliche Interesse an Kryptowährungen hin, insbesondere bei jüngeren Wählern, und deutete an, dass dieser demografische Wandel künftige politische Kampagnen beeinflussen könnte. Eine Umfrage ergab, dass fast die Hälfte der Wähler in umkämpften Bundesstaaten Politikern misstraut, die sich gegen Krypto-Initiativen aussprechen.

Senatorin Cynthia Lummis betonte, dass dies die erste Sitzungsperiode des Kongresses sei, in der ein eigenständiges Kryptogesetz verabschiedet wurde – ein historischer Moment für den Senat. Der Abgeordnete Mike Flood, der die Resolution eingebracht hatte, appellierte andent Biden, seine Haltung angesichts destronWiderstands der Abgeordneten gegen die SEC-Regel zu überdenken.
Die Verabschiedung des CRA durch den Senat, der SAB 121 aufhebt, ist ein Gewinn für die Finanzinnovation und eine klare Absage an die Art und Weise, wie die Biden-Regierung und Gary Gensler Kryptowährungen verfolgt haben.
– Senatorin Cynthia Lummis (@SenLummis) 16. Mai 2024
Es ist zudem das erste Mal, dass der Kongress ein eigenständiges Kryptogesetz verabschiedet hat.
Wir stehen erst am Anfang.
Diese Entscheidung könnte auch den Weg für die bevorstehenden Debatten über den Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act ebnen und damit die Krypto-Regulierung weiter umgestalten.

