US-Senat hebt SEC-Regel zum Verbot von Kryptobeständen von Banken auf

- Der US-Senat stimmte mit 60 zu 38 Stimmen für die Aufhebung einer SEC-Regel, die Banken dazu verpflichtete, die digitalen Vermögenswerte ihrer Kunden in ihren Bilanzen aufzuführen.
- Die Regelung, die wegen ihrer innovationshemmenden Wirkung kritisiert wurde, wurde durch eine gemeinsame Entschließung, HJRes. 109, aufgehoben.
- Trotz parteiübergreifender Unterstützung im Senat drohtedent Joe Biden mit einem Veto gegen das Gesetz und verwies dabei auf Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes.
Der US-Senat hat eine Regelung der Börsenaufsichtsbehörde (SEC) entschieden aufgehoben, die Finanzinstitute daran hinderte, sich an Kryptowährungsgeschäften zu beteiligen. Diese Regelung hatte Banken verpflichtet, die digitalen Vermögenswerte ihrer Kunden in ihren Bilanzen auszuweisen und durch entsprechendes Kapital zu decken – eine Maßnahme, die wegen ihrer innovationshemmenden Wirkung kritisiert wurde.
Der Senat stimmt mit überwältigender Mehrheit gegen die SEC-Regel
In einer wichtigen Entscheidung am 16. Mai stimmte mit 60 zu 38 Stimmen für die Resolution HJRes. 109, die das Staff Accounting Bulletin Nr. 121 der SEC für ungültig erklärt. Diese Entscheidung spiegelt einetronparteiübergreifende Ablehnung wider und unterstreicht einen breiteren gesetzgeberischen Widerstand gegen Überregulierung.
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Die Blockchain Association begrüßte dies als ein wegweisendes Zeichen gegen das, was als Hindernis für finanzielle Innovationen angesehen wird.
Das Verhältnis zwischen dem Kryptomarkt und der SEC war von Spannungen geprägt, gekennzeichnet durch anhaltende Rechtsstreitigkeiten und einen Regulierungsansatz, der von der Branche als übermäßig aggressiv wahrgenommen wird. Die jüngste Gesetzesinitiative stellt eine entscheidende Wende dar, da der Senat klar gegen eine der umstrittensten SEC-Regelungen Stellung bezieht.
Parteiübergreifende Unterstützung sah sichdentBedrohung durch ein Präsidentenveto gegenüber
Die Resolution erhielt im Senat, der derzeit von einer knappen demokratischen Mehrheit dominiert wird, parteiübergreifende Unterstützung. Hintergrund dieses legislativen Erfolgs ist jedoch die Warnung vondent Joe Biden vor einem möglichen Veto.
Am 8. Mai, noch vor der Verabschiedung der Resolution im Repräsentantenhaus, äußertedent Biden Bedenken hinsichtlich des Schutzes von Anlegern und des gesamten Finanzsystems. Sein Veto könnte den Gesetzentwurf zurück an den Kongress verweisen, wo eine Zweidrittelmehrheit erforderlich wäre, um seine Entscheidung zu überstimmen.
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„Es gibt eindeutig überwältigenden Widerstand gegen SAB 121, und ich forderedent Biden dringend auf, seine vorherige Absichtserklärung, gegen die Resolution sein Veto einzulegen, zu überdenken.“
Abgeordneter Mike Flood
Dieser Gesetzesvorschlag hat auch Diskussionen über die allgemeinen Auswirkungen auf die Kryptoregulierung ausgelöst. Die Abstimmung deutet auf mögliche Veränderungen in der zukünftigen Regulierung digitaler Vermögenswerte durch die SEC und die Commodity Futures Trading Commission hin.
Insbesondere soll der „Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act“, der diese regulatorischen Rollen klären soll, demnächst im Repräsentantenhaus diskutiert werden.
Die öffentliche Stimmung gegenüber Kryptowährungen ist schlecht
Die Blockchain Association wies auf das wachsende öffentliche Interesse an Kryptowährungen hin, insbesondere bei jüngeren Wählern, und deutete an, dass dieser demografische Wandel künftige politische Kampagnen beeinflussen könnte. Eine Umfrage ergab, dass fast die Hälfte der Wähler in umkämpften Bundesstaaten Politikern misstraut, die sich gegen Krypto-Initiativen aussprechen.

Senatorin Cynthia Lummis betonte, dass dies die erste Sitzungsperiode des Kongresses sei, in der ein eigenständiges Kryptogesetz verabschiedet wurde – ein historischer Moment für den Senat. Der Abgeordnete Mike Flood, der die Resolution eingebracht hatte, appellierte andent Biden, seine Haltung angesichts destronWiderstands der Abgeordneten gegen die SEC-Regel zu überdenken.
Diese Entscheidung könnte auch den Weg für die bevorstehenden Debatten über den Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act ebnen und damit die Krypto-Regulierung weiter umgestalten.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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