US-Abgeordnete haben Mark Zuckerberg, den CEO von Meta, aufgefordert, zu erläutern, wie die Plattform gegen Kryptobetrug vorgeht. Laut einer Mitteilung forderten sieben Senatoren den CEO auf, darzulegen, wie das Unternehmen die Plattform auf Betrug überprüft, gegebenenfalls die Behörden einschaltet und Betrugsopfern Hilfe leistet. Derzeit kontrolliert der Konzern drei Social-Media-Anwendungen, darunter Facebook, eines der weltweit beliebtesten Netzwerke.
US-Gesetzgeber bezeichnen Meta-Apps als „Brutstätte“ für Betrüger.
Laut US-Gesetzgebern häufen sich Berichte über Straftaten und Kryptobetrug auf verschiedenen Social-Media-Plattformen. In diesen Berichten wird argumentiert, dass Meta-Apps Betrügern und Hackern ein ideales Betätigungsfeld für ihre kriminellen Machenschaften bieten.
Diese betrügerischen Handlungen führen auch zum Verlust von Nutzergeldern, was weitere Folgen haben kann. Die Senatoren zitierten einen früheren Artikel, der soziale Medien und deren Zusammenhang mit Kryptobetrug untersuchte. Der Artikel stellte fest, dass die Kombination beider Faktoren zu zahlreichen Betrugsfällen führen kann. Laut dem Bericht wurde mehr als die Hälfte der 2021 von Betrügern erbeuteten Milliarde US-Dollar über Social-Media-Plattformen abgewickelt.
Zuckerberg wird bis zum 24. Oktober einen detaillierten Bericht vorlegen.
Die US-Abgeordneten stellten außerdem fest, dass etwa vier von zehn Betrugsfällen im vergangenen Jahr über soziale Medien verübt wurden. Instagram führte mit über 30 % den größten Anteil an, dicht gefolgt von Facebook und WhatsApp mit 26 % bzw. 9 %. Darüber hinaus forderten die Senatoren die Plattformen auf, Nutzer neben Englisch auch in anderen Sprachen vor potenziellen Risiken und Betrugsmaschen zu warnen.
Ein Unternehmenssprecher versicherte der Öffentlichkeit, dass die Plattform alle verfügbaren Ressourcen einsetzt, um die Nutzer vor Betrug zu schützen. Die Senatoren setzten Zuckerberg jedoch eine Frist bis zum 24. Oktober, um einen detaillierten Bericht über die Umsetzung dieser Maßnahmen vorzulegen. Auch das FBI ging in der Vergangenheit gegen Kryptobetrug vor und warnte Nutzer verschiedener Social-Media-Apps vor weiteren, mit Schadsoftware infizierten Klon-Apps.

