Zusammenfassung (TL;DR)
- Ein britischer Politiker schlägt ein hartes Vorgehen gegen Krypto-Werbung vor.
- Sian Berry sagt, dass digitale Vermögenswerte in Großbritannien immer noch nicht reguliert sind.
- Die ADSA geht verstärkt gegen „unverantwortliche“ Krypto-Werbung vor.
Kryptowährungen erfreuen sich dank ihres rasanten Aufstiegs im Finanzsektor immer größerer Beliebtheit. Neben den Kursanstiegen selbst, die den Hauptantrieb bilden, profitieren einige digitale Assets enjvon Werbung. So auch Floki Inu, eine Meme-Währung mit Hundemotiv, die zur selben Familie wie Dogecoingehört. Die britische Politikerin Sian Berry hat nun ein Verbot von Werbung für digitale Assets vorgeschlagen. Hintergrund des Vorschlags ist eine Reihe von Floki-Inu-Werbespots, die in den letzten drei Wochen in der Londoner U-Bahn geschaltet wurden.
Britischer Politiker sagt, Kryptowährungen seien noch immer unreguliert
Laut Berry sollten die Anzeigen verboten werden, da digitale Vermögenswerte im Vereinigten Königreich noch immer nicht reguliert sind. In ihrer Stellungnahme hob sie einen Teil der Werbung hervor, in dem darauf hingewiesen wurde, dass der Vermögenswert unreguliert sei und potenzielle Händler Verluste erleiden könnten. Sie merkte an, dass es höchst unethisch sei, Werbung für nicht registrierte Vermögenswerte in einem öffentlichen Verkehrsnetz zu schalten. Floki Inu erlangte im Kryptomarkt enorme Popularität, nachdem der Kurs im letzten Monat innerhalb von 24 Stunden um 200 % gestiegen war.
Vor dem Kurssprung versuchten die Token-Entwickler, die Popularität der Kryptowährung durch Werbung an der Londoner U-Bahn-Station zu steigern . Die Werbung versprach Händlern, die den Dogecoin -Kursanstieg zu enj . Obwohl die Werbung einige ihrer Ziele erreichte, wird sie von manchen weiterhin als kontrovers angesehen. Allerdings wurden in der Vergangenheit bereits Werbungen für andere digitale Vermögenswerte an der britischen U-Bahn-Station geschaltet.
ADSA geht gegen unverantwortliche Krypto-Werbung vor
Die britische Werbeaufsichtsbehörde verbot eine Werbung von Luno, da diese als unverantwortlich eingestuft wurde. Luno empfahl in der U-Bahn den Kauf Bitcoin. Laut der Behörde wurde die Werbung verboten, weil Bitcoin volatil sei und Anleger dadurch Verluste erleiden könnten. Zuvor hatte die Werbeaufsichtsbehörde bereits eine Werbung von Coinfloor in U-Bahn-Bussen verboten.
Im Juli erwähnte Miles Lockwood, Leiter der Beschwerde- und Untersuchungsabteilung der Behörde, dass sich diese derzeit auf Krypto-Werbung konzentriert. Er merkte an, dass man problematische Krypto-Werbung entfernen werde. Obwohl der britische Politiker seine Bedenken hinsichtlich der Floki-Inu -Werbung geäußert hat, wird erwartet, dass die Behörde ähnlich wie bei den anderen Anzeigen vorgehen wird.

