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Über Zentralbanken und Zinssenkungen – Wo stehen wir gerade?

In diesem Beitrag:

  • Die Zentralbanken stehen der Idee einer Zinssenkung nun offener gegenüber, was im krassen Gegensatz zu ihrer früheren Haltung steht.
  • Trotz möglicher Zinssenkungen wird die übergeordnete Politik restriktiv bleiben und darauf abzielen, die wirtschaftliche Kontrolle aufrechtzuerhalten, ohne das Wachstum abzuwürgen.
  • Führungskräfte wie Jay Powell und Christine Lagarde signalisieren einen differenzierten Ansatz und erkennen das komplexe Gleichgewicht zwischen der Ankurbelung der Wirtschaft und der Kontrolle der Inflation an.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Zentralbanken sich schüchtern verhielten und bei der bloßen Erwähnung von Zinssenkungen mit den Wimpern zuckten, als wäre es ein Tabuthema, das sich nicht für höfliche Gesellschaft eignet.

Oh nein, wir haben diese alte Technik hinter uns gelassen. Und Gott sei Dank dafür!

Die Märkte sind klug geworden und haben ihre Träume von einer großen Parade der geldpolitischen Lockerung im Jahr 2024 auf Eis gelegt. Aber nein, ich spreche nicht von einer völligen Kehrtwende in der Geldpolitik, aber es gibt defi Fall eine gewisse Entschleunigung.

Gangwechsel in der Geldpolitik

Unsere Finanzmaestros, die Zentralbanker, spielen heutzutage eine subtilere Melodie.

Überall auf der Welt, von der Federal Reserve über die Europäische Zentralbank bis hin zu den gemütlichen Büros der Bank of England, dreht sich alles um differenzierte Zurückhaltung. Die Sprache hat sich verändert, aber die Botschaft ist glasklar.

„Wir sind immer noch an der Leine, aber vielleicht können wir es uns leisten, ein wenig zu entspannen.“

Seien wir ehrlich: Die Idee, die Zinsen zu senken, ohne die Wirtschaft in den freien Fall zu stürzen, ähnelt dem Versuch, durch cake Gewicht zu verlieren – es ist ein heikles Gleichgewicht.

Wenn die Zentralbanken darauf warten würden, dass die Sterne perfekt zueinander passen und sie sicherstellen, dass die Inflation endgültig überwunden ist, bevor sie überhaupt über Zinssenkungen flüstern, würden sie wahrscheinlich hinter der Kurve landen. Und in der Welt der Geldpolitik ist es ein Fauxpas unverzeihlichen Ausmaßes, zu spät zur Party zu kommen. Haha!

Doch inmitten dieses vorsichtigen Optimismus entschloss sich die Schweizerische Nationalbank zu einer voreiligen Maßnahme, senkte die Zinsen und löste Debatten über den Zeitpunkt aus. Es ist, als ob sie beschlossen hätten, auf die Tanzfläche zu gehen, bevor sie dafür gesorgt hätten, dass ihre Schnürsenkel gebunden waren.

In der Zwischenzeit ist unser Mann Jay Powell hier und deutet an , dass sich die USA möglicherweise auf einen Wandel vorbereiten, der von einer möglicherweise schneller wachsenden Angebotsseite angetrieben wird. Europa hingegen sieht einen Lichtblick in der Umkehrung der Handelsschocks des letzten Jahres, was auf ein Szenario hindeutet, in dem die Reallöhne steigen könnten, ohne die Inflationsbrände zu schüren.

Öffentliche Wahrnehmung und wirtschaftliche Realitäten

Lassen Sie uns nun über die Einstellung der Öffentlichkeit zur Inflation sprechen. Stephanie Stantcheva von der Harvard-Universität warf mit ihrer Recherche eine Granate in den Raum und machte deutlich, wie sehr Joe Public die Inflation ablehnt, obwohl er das Konzept nur lückenhaft versteht.

Es stellt sich heraus, dass Menschen nicht nach komplexen Wirtschaftstheorien suchen, wenn ihr Geldbeutel knapp wird. Sie wollen, dass jemand die Schuld trägt, und meistens zeigen sie mit dem Finger auf die Gier der Regierung oder der Unternehmen.

Diese Dichotomie zwischen öffentlicher Wahrnehmung und Wirtschaftspolitik ist ein Drahtseilakt, den die Zentralbanken zu bewältigen lernen. Sie befinden sich zwischen dem Fels der öffentlichen Meinung und der schwierigen Lage der wirtschaftlichen Stabilität und versuchen, die Zinsen zu senken, ohne das Feuer der Inflation noch weiter anzuheizen. die Fed befindet sich in einer besonderen Lage: Sie übt erheblichen Einfluss aus, bleibt aber irgendwie außerhalb der direkten Schusslinie der Schuldzuweisungen der Öffentlichkeit.

Wohin führt uns das also?

Die Zentralbanken bewegen sich in einer Welt, in der eine Lockerung der Zinserhöhungen nicht unbedingt eine Rückkehr zu einer lockeren Geldpolitik bedeutet. Es geht vielmehr um die Kalibrierung, darum, den idealen Punkt zu finden, an dem das Wirtschaftswachstum gefördert wird, ohne dass die Inflation außer Kontrolle gerät.

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