Das US- defiwird in diesem Fiskaljahr die Zwei-Billionen-Dollar-Marke überschreiten, obwohl die Regierung jährlich 350 Milliarden Dollar durch Zölle einnimmt. Diese Zahl klingt enorm, und das ist sie auch, aber sie verdeutlicht das ganze Ausmaß der Krise nur unzureichend. Allein im August verzeichneten die USA ein defivon 345 Milliarden Dollar – das größte monatliche Defizit des laufenden Jahres.
Im selben Monat nahm das Land außerdem 31 Milliarden Dollar an Zöllen ein – ein neuer monatlicher Rekord. Doch rechnen Sie selbst: Die Zölle deckten weniger als 10 % des Schadens.
Dieser Trend hält seit Monaten an. Jede einzelne Maßnahme hat über 300 Milliarden Dollar an neuen defigeneriert. Und wir werden nicht langsamer. Wenn dieses Tempo anhält, könnten die defiim Jahr 2026 die Marke von 2,7 Billionen Dollar überschreiten.
Die Regierung erzielt höhere Handelseinnahmen, gibt aber immer noch deutlich mehr aus, als sie einnimmt. Die Zölle sind auf Rekordniveau, reichen aber bei Weitem nicht aus, um die Lücke zu schließen.
Zölle erreichen Höchststand seit 90 Jahren, können aber die Zahlen nicht verbessern
Die jährlichen Zolleinnahmen, die aktuell bei 350 Milliarden US-Dollar liegen, sind seit dem letzten Jahr um 355 % gestiegen. Damit machen sie 18 % der Einkommensteuer der privaten Haushalte aus – ein Wert, der seit über acht Jahrzehnten nicht mehr erreicht wurde. Vor 2025 lag dieser Anteil im Durchschnitt bei lediglich 4 %. Er überschritt nie die 10-%-Marke, nicht einmal während Donald Trumps erstem Handelskrieg im Amt.
Und jetzt? Der effektive Zollsatz liegt mit 17,3 % so hoch wie seit 1935 nicht mehr. Obwohl immer wieder von „Handelsabkommen“ die Rede ist, bleiben die Zölle bestehen. Die US-chinesischen Zölle sind zwar seit dem 12. Mai ausgesetzt, doch das Weiße Haus drängt auf eine 90-tägige Verlängerung des Abkommens.
Diese Änderungen haben den Geldzufluss nicht gestoppt. Gleichzeitig haben sie aber auch nichts zur Verlangsamung des defibeigetragen. Trotz alledem scheinen die Märkte unbeeindruckt. Der S&P 500 hat seit April um 16 Billionen Dollar zugelegt und allein im Jahr 2025 fast 30 Allzeithochs erreicht.
Laut Carson Group verzeichnet der Index seit 1975 nun zum sechsten Mal in Folge über fünf Monate hinweg Kursgewinne von über 30 %. In der Vergangenheit lag die durchschnittliche Rendite im Folgejahr jedes Mal bei 18,1 %. Doch nicht immer lief es so gut. Anfang des Jahres fiel der Index in den ersten 73 Handelstagen um 10,2 %, da Anleger bereits mit Zollerhöhungen rechneten. Diese Einpreisungen sind nun überwunden. Die Anleger haben sich anderen Themen zugewandt.
Während die cash fließen und die Inflation weiterhin über 3 % liegt, treibt Jerome Powells Team die Entwicklung voran. Die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen sind nicht gesunken, da die Anleihemärkte nicht an eine dauerhafte Entwicklung glauben. Allen Beobachtern ist klar, dass sich das definicht verbessert.
Donald Trump setzt verstärkt auf Handelsdiplomatie, doch das ändert nichts an der Tatsache, dass die Staatsausgaben außer Kontrolle geraten sind. Jegliche Hoffnung, dass Zölle zur Haushaltskonsolidierung beitragen würden, wurde im August zunichtegemacht. Die USA erzielten Geschichte, indem sie in einem Monat 31 Milliarden Dollar an Zöllen einnahmen und dennoch ein Defizit von 345 Milliarden Dollar aufwiesen. Das sind elfmal so hohe Schulden wie Zolleinnahmen.

