Nachdem die Behörden XtraderFX für insolvent erklärt hatten, löste die Nachricht Panik unter den Nutzern aus, da angeblich fast 2 Millionen US-Dollar an Kundengeldern verloren gegangen sind. Die britischen Behörden gaben bekannt , dass sie den Betreiber von XtraderFX, GPay, aufgrund dessen Insolvenz geschlossen haben und dass demnach rund 1,84 Millionen US-Dollar an Kundengeldern verloren gegangen sind.
Dubiose Krypto-Plattformen sind ein großes Problem in der Kryptowelt. XtradeFX, ehemals Cryptopoint, erlangte schnell Bekanntheit unter Krypto-Händlern. Die Plattform bot stolz eine institutionelle Handelsplattform mit fortschrittlichen Funktionen an. Zahlreiche namhafte Unternehmer empfahlen XtradeFX, was zu einer beachtlichen Nutzerbasis beitrug.
In letzter Zeit häuften sich Beschwerden aus verschiedenen Bereichen der Handelsgemeinschaft, die schließlich die Insolvenzbehördentrac. Daraufhin wurden die Geschäftspraktiken von GPay untersucht, was zur Insolvenz führte.
Das britische High Court erklärte XtraderFX für insolvent.
Untersuchungen zu XtraderFX brachten schockierende Informationen ans Licht: 1,84 Millionen US-Dollar, die 108 Nutzern gehörten, sind verloren gegangen. Der Insolvenzdienst stellte fest, dass viele Kunden trotz abgeschlossener Kontoversicherungen ihre Vermögenswerte nicht verloren haben. Die Untersuchung ergab außerdem, dass Auszahlungen bei XtraderFX deutlich komplizierter waren als Einzahlungen.
Schon lange bevor die Nachricht von der Insolvenz von XtraderFX die Runde machte, gab es Hinweise auf Unregelmäßigkeiten. Nutzer berichteten, dass sie bei jeder Auszahlungsanforderung aufgefordert wurden, diverse Dokumente einzureichen, von Lichtbildausweisen bis hin zu Debit- und/oder Kreditkartendaten.
GPay beantragte beim Gericht die Auflösung seiner Geschäftstätigkeit.
Auf Antrag eines britischen High Courts wurde ein Insolvenzverfahren gegen XtraderFX eingeleitet, das GPay zur Einstellung des Geschäftsbetriebs zwang. Das Unternehmen hat sich gegen die Anordnung nicht verteidigt.
Laut Gericht wies das Unternehmen keinerlei kaufmännische Integrität auf. Zudem wurden keine gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschlüsse eingereicht. Das Gericht stellte fest, dass das Unternehmen an seinem eingetragenen Firmensitz keine Präsenz unterhält.
David Hill, der vom Insolvenzamt eingesetzte Hauptermittler, erklärte, GPay sei ein Betrug. Er fügte hinzu, GPay-Kunden seien unter dem Vorwand des Kryptowährungshandels dazu verleitet worden, hohe Geldbeträge einzuzahlen. Tatsächlich habe jedoch keiner der Nutzer jemals Gewinne aus seinen Investitionen erzielt, und die meisten seien von dem Unternehmen getäuscht worden, um dessen Online-Handelsplattform zu nutzen.
Die Insolvenz von XtraderFX hat erneut die verschiedenen professionellen Betrugsmaschen im Krypto-Sektor offengelegt. Solche Krypto-Betrügereien sind eine Warnung an die Krypto-Handelsgemeinschaft, vor Investitionen in Plattformen stets gründliche Prüfungen durchzuführen.

