Dem US-Repräsentantenhaus wurden zwei kryptowährungsfreundliche Gesetzesentwürfe vorgelegt, die die Notwendigkeit der Datenerhebung zur Schaffung wirksamer Regulierungen betonten. Ziel dieser Entwürfe war es, die bestehenden Vorschriften für den Handel mit digitalen Währungen zu verbessern, die Akzeptanz dieser Technologie zu fördern und Kursmanipulationen zu verhindern.
Diese beiden Gesetzesentwürfe, die zur Konsolidierung der bestehenden Gesetzgebung im Kryptobereich in den USA eingebracht wurden, fordern die SEC und die Commodity Futures Trading Commission auf, Berichte, Politikvorschläge und Empfehlungen zu digitalen Vermögenswerten für die Kongressausschüsse zu erstellen. Sie sollen dem Kongress die notwendigen Leitlinien für transparente und prägnante Gesetze liefern, die Wachstum und Weiterentwicklung im Kryptobereich fördern.
Gemäß dem ersten Gesetzentwurf (HR 922) wurde anerkannt, dass Kryptowährungen das Potenzial haben, die Weltwirtschaft zu beeinflussen, und es sind Regulierungen notwendig, um Betrug zu vermeiden, die Marktsicherheit zu stärken, die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten und den Anlegern Schutz und Sicherheit zu bieten.
Dieser Gesetzentwurf sieht die Erstellung eines Berichts über Methoden zur Förderung der Entwicklung eines fairen digitalen Währungsraums durch Überwachung des Potenzials zur Manipulation von Wechselkursen vor.
Der zweite Gesetzentwurf (HR 923) fordert die CFTC auf, einen ähnlichen Bericht zu erstellen, der dem Kongress Empfehlungen für die Einführung von Kryptowährungen und die Schaffung wettbewerbsfähiger internationaler Vorschriften für digitale Währungen enthält.
Dieser Gesetzentwurf verpflichtet die CFTC außerdem, eine klare Definition der digitalen Währungen zu erstellen, die als Rohstoffe gelten können. Er fordert zudem einen Rahmen für die Entwicklung einer verbesserten Regulierungsstruktur für Kryptowährungen.
Zwei Gesetzesentwürfe im US-Kongress gegen Kryptowährungen