Die Angst vor einer bevorstehenden Rezession in den USA hat zu einem massiven Einbruch der globalen Aktienmärkte geführt. Da die Marktkrise im ganzen Land anhält, sollen Berichten zufolge fünf Handelsplattformen ihren Betrieb einstellen.
Laut Downdetector haben Nutzer Probleme mit mehreren Handelsplattformen, darunter Fidelity, TD Ameritrade, Vanguard und Charles Schwab.
Sowohl die Wall Street als auch der Kryptomarkt erlebten Anfang August einen „Schwarzen Montag“. CoinShares meldet Abflüsse in Höhe von 528 Millionen US-Dollar aus Krypto-Investitionen, da eine Konjunkturabschwächung in den USA immer wahrscheinlicher erscheint. Infolgedessen hat die panische Reaktion den Geschäftsbetrieb im ganzen Land verlangsamt. TradFi- und DeFi Handelsplattformen planen in Echtzeit Reaktionen auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer.
Im Einzelnen wurden bis 9:52 Uhr ET über 2.300 Probleme bei Fidelity gemeldet. Bei TD Ameritrade wurden bis 9:52 Uhr ET über 1.400 Probleme gemeldet. Bei Vanguard wurden bis 9:54 Uhr ET über 1.900 Probleme gemeldet. Bei Charles Schwab wurden bis 9:56 Uhr ET über 14.000 Probleme gemeldet
von Fidelity und Charles Schwab geben in separaten Beiträgen auf X bekannt, dass sie an der Behebung von Anmeldeproblemen arbeiten. Bislang wurden in der ersten Handelsstunde am US-Aktienmarkt 2 Billionen US-Dollar vernichtet.
Die Wall Street hat unter der Panik an den globalen Märkten angesichts der ungewissen Zukunft der US-Wirtschaft gelitten. Da die Zinsen auf einem 23-Jahres-Hoch liegen, haben sich die Rezessionsängste verstärkt.
Der Dow Jones eröffnete am Montag mit einem Minus von über 1.000 Punkten, während der S&P 500 um mehr als 4,2 % fiel. CNN berichtet, dass der Nasdaq Composite um mehr als 6 % eingebrochen ist.
Diese Berichte folgten auf die größten Marktverluste in Japan und Taiwan seit 1987 bzw. 1967. Alle Augen richten sich nun auf die US-Notenbank.
Der Präsident der Chicagoer Fed, dent kürzlich, die Fed werde auf jede Verschlechterung der Wirtschaftslage reagieren. Im Gespräch mit CNBC sagte er, man arbeite daran, die Finanzstabilität zu wahren. Sollte sich die Lage verschlechtern, werde man „eingreifen“. Viele erwarten, dass die Reaktion vom Montag eine Notzinssenkung vor der geplanten Senkung im September zur Folge haben wird.

