Morgan Stanley analysierte das Wachstum institutioneller Anleger im Kryptomarkt. Am 31. Oktober veröffentlichte das Finanzunternehmen Morgan Stanley einen Bericht, der die Kursentwicklung von Kryptowährungen verdeutlichte. Obwohl die Zahl der institutionellen Anleger gestiegen ist, blieb das Gesamthandelsvolumen konstant.
Der Bericht unterstrich die sich rasch wandelnde These und stellte fest, dass die Investoren vollstes Vertrauen in die Zukunft des Kryptomarktes haben. Darüber hinaus zeigte der Bericht, dass das Wachstum von Bitcoin darauf zurückzuführen ist, dass er viele Schwächen herkömmlicher Handelssysteme behoben hat.
Anschließend wurden zahlreiche Probleme des Kryptomarktes erörtert, die wiederum zur Verbesserung des Systems und zur Entwicklung der Blockchain beitrugen. Zu diesen Problemen zählten auch die Abspaltungen (Forks) wie die Entstehung von BTCH (Bitcoin Cash). Es wurde festgestellt, dass diese Abspaltungen Aktiensplits ähnelten, wobei jedoch darauf hingewiesen wurde, dass sie den Preis pro bitcoin nicht senkten
Der Bericht stellte fest, dass institutionelle Kryptoprodukte seit Anfang 2016 über 7,1 Milliarden US-Dollar verwahrt haben. Darüber hinaus erkannte der Bericht die Blockchain-Technologie als etwas an, das über Kryptowährungen hinaus als wertvoller Datenspeicher dienen könnte.
Die Anzahl verschiedener Krypto-Token ist von 31 im Jahr 2014 auf fast 220 in diesem Jahr gestiegen. Morgan erörterte auch die Rolle von Fiatgeld bei schnellen Krypto-Transaktionen und stellte deren Rückgang fest. Der Bericht kam zu dem Schluss, dass der Preisverfall auf die höheren Gebühren zurückzuführen ist, die an den Bankensektor zu entrichten sind. Da die meisten Börsen keine Krypto-zu-Fiat-Transaktionen anbieten, müssen Nutzer für eine Transaktion den Bankensektor nutzen.
Morgan-Stanley-Bericht über Kryptowährungen