Blockchain und Blockchain-basierte Produkte werben mit absoluter Anonymität und Sicherheit. Allerdings bieten die meisten Kryptowährungen dieses hohe Sicherheitsniveau aufgrund zahlreicher Hackerangriffe nicht. Ist das Netzwerk also wirklich so anonym?.
Was ist Anonymität?
Anonymität bedeutet einfach die Wahrung der Privatsphäre oder die Sicherheit der persönlichen Daten einer Person, die nur ihr selbst zugänglich bleiben.
Ein weiteres Produkt, das mit dem Motto „Virtuelle private Netzwerke (VPNs) sind nicht völlig anonym“ wirbt, ist ein anderes, da der Anbieter Ihre Daten jederzeit und zu jedem Preis verkaufen kann.
Blockchain-Transaktionen werden in einem öffentlichen Netzwerk angezeigt, sodass jeder Ihrer Transaktionen eingesehen werden kann. Die Transaktionen erscheinen jedoch als Zahlenfolge, und niemand kann den jeweiligen Inhaber identifizieren. Dennoch können bestimmte Parteien die Zusammenhänge erkennen und die dahinterstehende Entität oder Person ermitteln.
Darüber hinaus speichern Börsen auch Daten über die Transaktionen im Netzwerk. Einige dieser Börsen kooperieren vollständig mit den Behörden und geben sogar Ihre persönlichen Daten weiter. Bestimmte Kryptowährungen verlangen zudem, dass Nutzer vor dem Handel ihre Identitätsdaten angeben, wodurch ihredentgefährdet wird.
Andererseits kann die Verwendung von Kryptowährungen wie Monero oder Tools wie VPN zwar die Anonymität erhöhen, aber ist das ethisch vertretbar?
Es stimmt zwar, dass Transaktionen dadurch deutlich sicherer werden, doch solche Methoden können auch illegale Aktivitäten ermöglichen. Hinzu kommt, dass die Kryptowährung Monero dafür bekannt ist, in vielen kriminellen Aktivitäten eingesetzt zu werden.
Anonymität in der Blockchain erklärt